Haushaltsplan verabschiedet

Mit deutlicher Mehrheit hat am Mittwoch, 30. Januar 2008 der Aalener Gemeinderat den Haushalt für das Jahr 2008 verabschiedet. Er umfasst ein Gesamtvolumen von 164,5 Millionen Euro, davon 139,6 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt und 24,9 Millionen Euro im Vermögenshaushalt.

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Die Zuführungsrate vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt beläuft sich auf 11,97 Millionen Euro und liegt mit rund 9,9 Millionen Euro über der gesetzlich vorgeschriebenen Norm. Der Gemeinderat rechnet mit Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 36 Millionen Euro. Das vorläufige Ergebnis für das Jahr 2007 weist eine Gewerbesteuereinnahme von rund 40 Millionen Euro aus. Zum Vergleich wurden dagegen im Jahr 2006 31,5 Millionen an Gewerbesteuern eingenommen. Insgesamt hat sich die Finanzlage der Stadt gegenüber den Vorjahren nochmals entspannt. Die in den Jahren 2003 und 2006 beschlossenen Konsolidierungsmaßnahmen sowie die höheren Steuereinnahmen und Zuweisungen machen sich auch im Haushalt 2008 deutlich bemerkbar.

Der Haushalt sieht einen Schuldenabbau von rund 3,05 Mio. Euro vor. Der Schuldenstand wird damit voraussichtlich bis Ende des Jahres auf rund 58,3 Millionen Euro sinken.

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Bedeutende Maßnahmen sind in diesem Jahr:
„Erlebniswelt Geologie und Eisen“ mit ersten Baukosten von 600 000 Euro und weiteren Mitteln in den Folgejahren 2009 und 2010, das Kinderhaus mit einer Planungsrate von 100 000 Euro, die Fertigstellung der Festhalle Unterkochen mit Baukosten von knapp 1,1 Mio. Euro, die Neuanlage eines Kunstrasenplatzes in Hofherrnweiler mit 950 000 Euro, Gebäudemodernisierungen in der nördlichen Innenstadt und Grunderwerb im Westlichen Stadtgraben mit 730 000 Euro, die Fertigstellung der Multifunktionshalle des Nachbarschaftszentrums Unterrombach mit Planungs- und Baukosten in Höhe von 539 000 Euro, von denen ein Landeszuschuss in Höhe von 60 Prozent zu erwarten ist, den Bau des Multifunktionssaals beim Rathaus in Waldhausen mit einer ersten Rate von 250 000 Euro, die Generalsanierung und der Umbau des Kindergartens St. Maria in Wasseralfingen zur Einrichtung von bis zu drei Krippengruppen mit 350 000 Euro, das Sonderprogramm Innenstadt zur Verbesserung der Fußgängerzone mit 250 000 Euro.

Über die Zukunft der Eishalle befindet der Gemeinderat im Frühjahr 2008. Die eventuell anfallenden Bau- und Sanierungskosten werden dann über einen Nachtragshaushalt finanziert und sind im Haushalt 2008 bisher nicht enthalten.
© Stadt Aalen, 30.01.2008