Hilfstransport Aktion Tschernobylkinder verabschiedet

Oberbürgermeister Martin Gerlach hat am Morgen den 22. Hilfstransport der Aktion Tschernobylkinder verabschiedet. Zwei mit 27 Tonnen beladene Sattelzüge und ein Begleitfahrzeug starteten zum 22. Mal auf die rund 2.000 Kilometer lange Fahrt ins weißrussische Mogiljow. Dort werden die zehn Aalener von vielen Freunden, Familien und Bedürftigen sehnsüchtig erwartet.

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Mit Oberbürgermeister Gerlach wünschte auch der Sozialdezernent des Ostalbkreises, Josef Rettenmaier den Fahrern, Begleiterinnen und Begleitern des Hilfstransports eine gute Fahrt und eine glückliche Mission. Nach wie vor sei die Not rund um Tschernobyl groß und die Hilfe in Mogiljow dringend notwendig. Der Dank galt allen Spenderinnen und Spendern und den ehrenamtlichen Helfern um Peter Huber, die seit vielen Jahren diese Hilfstransporte möglich machen.

In diesem Jahr hat die Aalener Aktion Tschernobylkinder Waren im Wert von 134.000 Euro geladen, darunter Waschmittel, Krankenhausbedarf, OP-Hilfsmittel und Säuglingsbetten. Aber auch Spezialnahrung für Kinder mit Eiweißunverträglichkeit, Bekleidung und Pflegemittel für bedürftige Familien hat der Hilfstransport dabei.
© Stadt Aalen, 03.08.2012
Der Hilfstransport zur Abfahrt bereit: OB Gerlach und Sozialdezernet Rettenmaier verabschieden das Team von Hans-Peter Huber (2.v.l.)
Erstmals begleitet Diakon Ackermann von der katholischen Kirchengemeinde St. Maria den Transport. Das Team wird in einer Woche zurück erwartet. Dazwischen liegen nach einer langen Fahrt mit möglichen Wartezeiten an der weißrussischen Grenze aufregende Tage in Mogiljow. Das Team um Hans-Peter Huber übergibt die Hilfsgüter direkt an hilfsbedürftige Familien. „Ihr Lohn sind die leuchtenden Augen der Kinder und die Dankbarkeit der Hilfsbedürftigen“ sagte Gerlach und entließ den Hilfskonvoi auf den Weg gen Weißrussland.