Hilfstransport nach Mogilijow/Weißrussland verabschiedet

Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle dankte den Initiatoren, Spendern, Sponsoren und vor allem der Familie Zapf.

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30 Tonnen an Hilfgütern schickte heute, 29. Juli, Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle auf die Reise nach Mogilijow/Weißrussland. Den Hilfsgütertransport für die von der Tschernobyl-Katastrophe 1986 betroffene Region stellte Lilli und Ludwig Zapf zusammen. Die Hilfe, so Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle, sei nötiger denn je. Er dankte allen Spendern, Sponsoren und vor allem der Familie Zapf für ihr Engagement. In seiner Eigenschaft als Präsident des Lions-Club überreichte er einen Scheck in Höhe 1 500 Euro für den Transport. Dieser Betrag wurde um weitere 500 Euro durch einen Scheck des Aalener Sanitätshauses Leicht ergänzt.

Neun Fahrer und drei von der Daimler/Chrysler AG gesponserte Lastzüge treten die zehntägige Reise nach Weißrussland an. 4 000 Kilometer müssen hin und zurück gefahren werden. Im "Gepäck" hat der Hilfstransport vor allem Krankenhausartikel wie Betten, Matratzen, einen Gynäkologie-Operationstisch, 3,5 Tonnen Medikamente, 3,5 Tonnen Verbandsmaterial oder auch ein Entwicklungsgerät für Röntgenbilder.
© Stadt Aalen, 29.07.2003