Hilfstransport nach Mogiljow verabschiedet

Oberbürgermeister Thilo Rentschler hat am Freitag, 25. Oktober 2013 den 24. Hilfstransport der Aktion Tschernobylkinder verabschiedet. Zwei mit 23 Tonnen beladene Lastzüge und ein Begleitfahrzeug starteten auf die rund 2.000 Kilometer lange Fahrt ins weißrussische Mogiljow. Dort werden die dreizehn Aalener von vielen Freunden, Familien und Bedürftigen sehnsüchtig erwartet.

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Gemeinsam mit dem Sozialdezernent des Ostalbkreises, Josef Rettenmaier, wünschte Oberbürgermeister Rentschler den Fahrern, Begleiterinnen und Begleitern des Hilfstransports eine gute Fahrt und eine glückliche Mission. Auch Jahrzehnte nach der Katastrophe sei die Not rund um Tschernobyl groß und die Hilfe in Mogiljow dringend notwendig. Der Dank galt allen Spenderinnen und Spendern und den ehrenamtlichen Helfern um Hans-Peter Huber und Lilli Zapf, die seit vielen Jahren diese Hilfstransporte möglich machen.

In diesem Jahr hat die Aalener Aktion Tschernobylkinder Waren im Wert von 130.000 Euro an das städtische Krankenhaus, die belarussische Organisation der Kinderinvaliden, die Produktionsvereinigung der Gehörlosen und die städtische Assoziation der Rollstühler geladen. Aber auch Alleinerziehende Mütter mit behinderten Kindern und Familien mit sehr geringem Einkommen werden mit Sachspenden unterstützt. Unter den Hilfsgütern befinden sich Kleidung, Spielzeug, Hygieneartikel, OP-Kleidung, Verbandsstoffe, Bodenbeläge, Farben, Klinikbetten und Dinge des täglichen Bedarfs. Durch eine großzügige Spende kann bereits zum zweiten Mal ein modernes Ultraschallgerät sowie 3 Defibrillatoren an das Krankenhaus mit über 1000 Betten übergeben werden.

Das Team um Hans-Peter Huber hofft, am Sonntag in Mogiljow anzukommen und dass die Formalitäten an der weißrussischen Grenze nicht zu lange dauern. Die Hilfsgüter werden direkt an hilfsbedürftige Familien übergeben. In einer Woche wird die Gruppe zurück erwartet.

„Ich wünsche Ihnen eine gute Reise und hoffe, dass Sie keine Panne haben. Ich bin allen Helferinnen und Helfern mit Dank verbunden“ sagte Rentschler und entließ den Hilfskonvoi auf den Weg gen Weißrussland. Auf den ersten Kilometern begleiteten das Stadtoberhaupt und Sozialdezernent Rettenmaier den Konvoi im Führerhaus.
© Stadt Aalen, 25.10.2013