Hochbrücke ab heute für den Verkehr freigegeben

Mit einer „Brückenhocketse“ wurde gestern die offizielle Verkehrsfreigabe des ersten Bauabschnittes zur Sanierung und Drehung der Hochbrücke in Aalen gefeiert. Ab heute, 8. September kann der Verkehr wieder ungehindert fließen.

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Seit Mitte Mai arbeiteten die Baufirmen unter Hochdruck, denn es war immer Ziel, den ersten Bauabschnitt mit Beginn der Reichsstädter Tage für den Verkehr freizugeben. In den vergangenen Monaten wurde zum einen der Belag auf der Nordrampe und dem westlichen Teil der Südrampe saniert und zum anderen, die Brückenabfahrt ab dem Widerlager der Hochbrücke in den Pokorny-Kreisel gedreht. Die Kosten für diese zwei Maßnahmen beliefen sich auf rund eine Million Euro. In einem weiteren zweiten Bauabschnitt wird im nächsten Frühjahr der Belag der Ostrampe sowie der restliche Belag der Südrampe saniert. Die Gesamtkosten für beide Bauabschnitte belaufen sich auf rund 1,67 Millionen Euro. Der Bund zahlt davon für die Sanierung der ehemaligen B 29 rund eine Million Euro.

Die Drehung der Hochbrücke ist ein entscheidender Teil des städtebaulich wichtigen Großprojekts „Verkehrsverlagerung von der Bahnhofstraße in die Johann-Gottfried-Pahl-Straße“, das der Gemeinderat 1993 beschloss. Im Zuge dieser Maßnahme wurde unter anderem der Bahnhofsvorplatz neu gestaltet, der Tunnel vor dem Bahnhof vor zwei Jahren freigegeben und das Fahrradparkhaus am Bahnhof gebaut. Zusammen mit der Änderung der Abfahrt der Hochbrücke konnte die östliche Innenstadt vom Individualverkehr „befreit“ werden. In einem weiteren Schritt gilt es nun, das sogenannte „Bankenviertel“ über die Bahnhofstraße an die Innenstadt anzubinden.
© Stadt Aalen, 08.09.2005