Höhere Fördermittel für Leuchtturmprojekt

Die Stadt Aalen errichtet an der Hochschule Aalen ein Gründer- und Innovationszentrum. Das Ministerium für Ländlichen Raum hat mitgeteilt, dass das Land Baden-Württemberg gemeinsam mit der Europäischen Union nun 80 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten übernimmt.

Erste Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler freute sich sehr über die positive Nachricht aus Stuttgart. „Dies ist ein Zeichen dafür, dass unser beispielgebendes Projekt anerkannt und geschätzt wird. Der Bau ist gut im Gang und ein Anteil der Flächen wird bereits vorreserviert für die späteren Nutzer. Dies sind anwendungsorientierte Forschungsprojekte und Unternehmensgründungsprojekte in enger Kooperation mit der Hochschule und unterstützt durch den Innovationsmanager. Die weitere Unterstützung durch Land und EU bringt das Projekt nun sicher ins Ziel.“

Minister Alexander Bonde betonte, dass die regionale Wirtschaft mit vielen leistungsfähigen kleinen und mittelständischen Unternehmen das Rückgrat des ländlichen Raums in Baden-Württemberg bilde. „Eine unabdingbare Voraussetzung für die Stärke in der Fläche sind dezentrale Ausbildungsmöglichkeiten, die das Modellprojekt EULE gezielt fördert. Das Land hat für die vier EULE-Modellprojekte jetzt das bisherige Kostenlimit aufgehoben und übernimmt gemeinsam mit der EU von der förderfähigen Gesamtsumme 80 Prozent.“ Bei den EULE-Projekten hätten sich seit 2010 erhebliche Kostensteigerungen ergeben, welche die Kommunen nicht alleine stemmen könnten.

Der Kostenanteil der Stadt Aalen bleibt durch die erhöhte Förderung gleich und beträgt knapp 2,5 Millionen Euro.
© Stadt Aalen, 05.04.2013