Im Gewerbegebiet Dauerwang tut sich viel

Im interkommunalen Gewerbegebiet Dauerwang Aalen/Essingen setzt der gemeinsame Zweckverband beider Kommunen positive Zeichen für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. Mit dem ersten Baggerbiss gaben Essingens Bürgermeister Wolfgang Hofer und der Verbandsvorsitzende des Zweckverbandes, Oberbürgermeister Martin Gerlach jetzt grünes Licht für die Verlegung des Geißwiesenbaches.

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Der Bach versorgte früher die Teiche des ehemaligen Hollandgärtners mit Wasser. Mit seiner Verlegung werden rund fünf Hektar Fläche für die Ansiedlung zweier Unternehmen gewonnen. Bis zu 150 Menschen werden hier arbeiten.

Der Geißwiesenbach wird dann mit 270 Metern 90 Meter länger sein und zwischen den Grundstücken des Sportfachmarkts Decathlon und der Firma Jedele dahinplätschern. Die Baukosten liegen bei ca. 180.000 € und werden teilweise von den beiden neuen Firmen übernommen. „Der Dauerwang ist das ökologischste Gewerbegebiet im Ostalbkreis“ betont der Geschäftsführer des Zweckverbands Philipp Maier und verweist auf die qualitätsvolle landschaftliche Einbindung und die Grünstruktur innerhalb des Gebiets.
© Stadt Aalen, 31.05.2012
Im Gewerbegebiet Dauerwang bewegt sich viel: Vertreter des Zweckverbands und Bauprojektleiter der Firma Decathlon, Michael Bader informieren sich vor Ort.
Im westlichen Teil des Geländes hat die Firma Decathlon bereits mit dem Bau des Sportfachmarkts begonnen. Die Fläche von 2.000 m² für den ersten Bauabschnitt ist eingeschottert, vor Weihnachten will Decathlon die Filiale in Aalen eröffnen. Die Aalener Firma Jedele bereitet ihre Umsiedlung in den Dauerwang vor. Es wird ein neues Zentral-Auslieferungslager mit Verwaltung, Kommissionierung und Farbmischung entstehen. Dieses dient der Zukunftssicherung des deutschlandweit führenden Unternehmens auf dem Sektor Farben und Heimtextilien. Das Gesamtkonzept der Ansiedlungen wurde im Bebauungsplanverfahren zur Änderung des Bebauungsplanes Dauerwang II vom Zweckverband Gewerbegebiet Dauerwang so beschlossen. Die Bachverlegung selbst wurde wasserrechtlich genehmigt. Die Belange des Naturschutzes wurden auf der Grundlage von Untersuchungen gewahrt. Die Maßnahmen sind im Bebauungsplan enthalten und werden vom Zweckverband umgesetzt. Technische Daten des verlegten Geißwiesenbaches: Regelbreite der Sohle: 3 m Breite an der Geländeoberkante: 17-30 m Einschnittstiefe: 1,2 bis 6 m Böschungsneigungen: max. 1:2 Querriegel aus Wasserbausteinen zur Sohlsiche-rung: 14 Stück Gesamter Erdabtrag: 8.000 m³ Teilweise Bodeneinbau im alten Bachlauf: 2.400 m³