Innovationsmanager Gerhard Subek offiziell im Amt

Gerhard Subek hat am Mittwoch, 1. August offiziell sein Amt als Innovationsmanager angetreten. Landrat Klaus Pavel, Oberbürgermeister Martin Gerlach, IHK-Geschäftsführer Klaus Moser und Hochschulrektor Prof. Dr. Gerhard Schneider begrüßten Subek im Namen des Fördervereins und der beteiligten Institutionen. Spätestens Anfang 2014, ließ Baubürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler wissen, soll das Innovationszentrum an der Hochschule Aalen bezugsfertig sein.

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Vor Medienvertretern stellte sich Subek als Netzwerker zwischen den innovativen Milieus der Hochschule Aalen und der regionalen Wirtschaft vor. Neben Neugründungen aus der Hochschule wird er auch Startup-Unternehmen aus der Wirtschaft unterstützen und betreuen, mit Begeisterung für die neue Aufgabe: „beruflich bin ich schon immer sehr nahe an innovativen Entwicklungen und es ist eines meiner Herzblutthemen, junge Menschen eine Strecke zu begleiten und sie mit Rat und Tat zu unterstützen.“

Der gebürtige Aalener hat nach Ausbildungen zum Maschinenschlosser und Technischen Zeichner bei SHW ein Maschinenbaustudium in Aalen absolviert und in verschiedenen Führungspositionen bei SHW gearbeitet. Anschließend war Subek beim Automobilzulieferer Alfmeier in Treuchtelfingen und in Folge unter anderem bei der Kendrion Magnettechnik in Donaueschingen und bei Baumer Hübner in Berlin auch im internationalen Management tätig.
© Stadt Aalen, 01.08.2012

Verantwortung für den Wirtschaftsraum

Die Konstruktion des Innovationszentrums mit dem von der Wirtschaft getragenen Förderverein sei beispielhaft und werde überregional beachtet. Der Verein zählt 20 Mitglieder und hat mit einem Regelbeitrag von 5.000 Euro pro Jahr die Finanzierung des Innovationsmanagements für die nächsten fünf Jahre gesichert. „Hier wird das ganz große Rad für die regionale Wirtschaft gedreht“, betonte der Vorsitzende des Fördervereins, Landrat Pavel. Damit, so Oberbürgermeister Martin Gerlach werde auch dem Strukturwandel und der demografischen Entwicklung Rechnung getragen. „Aalen ist sich der Verantwortung für den Wirtschaftsraum bewusst.“ 700 Existenzgründungen gibt es pro Jahr in Aalen, berichtete IHK-Geschäftsführer Klaus Moser. Nur die Hälfte davon könnten die ersten fünf Jahre überstehen. „Das wollen wir ändern im Zusammenspiel“. Bei einer intensiven Begleitung durch den Innovationsmanager und der IHK „wollen wir auch Gründer aus anderen Hochschulen und aus anderen Bundesländern locken“, betonte Moser. Die schöne Architektur werden wir mit Leben füllen“ versprach Hochschulrektor Prof. Gerhard Schneider. Mit dem Innovationsmanager werde nun eine wichtige Lücke geschlossen.