Karl-Heinz Ballenberger in den Ruhestand verabschiedet

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde haben sich heute Kolleginnen und Kollegen, Stadträte und die Verwaltungsspitze von Karl-Heinz Ballenberger verabschiedet. Der Leiter des Amtes Zentrale Bauverwaltung und Immobilien geht nach 47 Arbeitsjahren im Öffentlichen Dienst in den Ruhestand.

(© )
„Ich bedaure sehr, dass ich Sie verliere“ bekannte Oberbürgermeister Martin Gerlach. Mit seinem großen Fachwissen in den unterschiedlichsten Rechtsgebieten und den jahrzehntelangen Erfahrungen sei Ballenberger eine Stütze für die gesamte Bauverwaltung. „Sie waren für viele Projekte ein wichtiger Weichensteller und haben sich vorbildlich für die Stadt engagiert“ . Gerlach dankte der Ehefrau Ursula Ballenberger, dass sie dies mitgetragen habe und überreichte ihr einen Blumenstrauß.
© Stadt Aalen, 06.11.2009

Hanseatischer Humor

Alle Redner, darunter der Personalratsvorsitzende Michael Stäbler und Baubürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler beschrieben Ballenberger als Mann der leisen Töne, der zurückhaltend und bescheiden seine Person nie in den Vordergrund gestellt habe. Mit seinem hanseatisch angehauchten Humor – „auf schwäbisch sagt man knitz“ sei Ballenberger auch ein geschätzter Vorgesetzter betonte Stäbler. $(text:b:Seit 1973 bei der Stadt Aalen)$ Ballenbergers berufliche Karriere begann 1964 als Regierungsinspektor-Anwärter bei der Freien Hansestadt Hamburg. Vom Amt für Vermögens- und Schuldenverwaltung wechselte er 1967 zur landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft nach Württemberg. 1973 kam der Beamte zur Stadt Aalen, erst zum Liegenschaftsamt, 1983 als Stadtamtmann zum Amt für Bauverwaltung und Immobilien. Im Jahr 2003 wurde Ballenberger, inzwischen Stadtoberamtsrat, zum Leiter des Amtes gewählt. Neben seiner vierjährigen Tätigkeit als Personalrat engagierte sich Ballenberger auch 25 Jahre im Betriebssport. Abschließend ließ der angehende Pensionär einige Projekte Revue passieren, die er in 36 Jahren in der Aalener Stadtverwaltung begleitet hat. Darunter fielen der Ausbau der Ortsdurchfahrten, die Westumgehung und die Beseitigung der Bahnübergänge Wöhrstraße und Julius-Bausch-Straße. „Und ich habe 25 Jahre die Protokolle der Baukonferenz geschrieben.“