Kindergarten im Greut startet Ausflug in die Berufswelt

Die Kinder vom Kindergarten Greut, Aalen unternahmen aufgrund ihres derzeitigen Projekts „Kennen lernen verschiedener Berufe“ einen Ausflug nach Essingen zum Baugeschäft Eisele.

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Zur Stärkung bekamen sie erst ein Maurerfrühstück, danach durften die Kinder in den Beruf hineinschnuppern, auf die verschiedenen Baustellenfahrzeuge sitzen, sowie eine Wasserleitung legen. Es war ein interessanter Tag und hat viel Spaß gemacht, doch leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei.
© Stadt Aalen, 07.06.2004

Zur Platzgestaltung

Die Gärtner Hartmut Ulrich und Friedrich Schwarz verwandeln den Platz vor der Stadtkirche in eine mediterrane Oase. Ein großer Bogengang führt zum Eingang der Kirche. Der Platz davor wird mit Erde zu einer toskanischen Hügellandschaft modelliert, an deren Ecken Säulen-Zypressen gepflanzt werden. Es wird viel Lavendel verwendet, Kugel-stämmchen lockern das Gesamtbild auf. Drei große Spiegel schaffen eine florale dritte Dimension, die den Traum in grün noch großzügiger erscheinen lässt. Wie schon bei den vergangenen Aktionen gestaltet das Team von Gärtner Adolf Schmid die Reichsstädter Straße. Hauptanziehungspunkt werden drei größere Gestaltungselemente sein, die rundum mit Blumen verkleidet werden und bis zu 4 Meter in die Höhe ragen. Hinter den Blumen werden Spiegel aufgestellt die das farbenfrohe Blumenmeer noch vervielfältigen. Am Eingang zur Fußgängerzone begrüßen die Gäste hohe Blumensäulen. Am Marktbrunnen sorgt Bernhard Lessle mit seinem Team für zwei große, begehbare Torbögen mit leuchtend roten Fleißigen Lieschen bepflanzt. Rund 2500 Pflanzen werden zur Dekoration der 3,50 Meter hohen Bögen benötigt. Drei seitlich aufgestellte Spiegel vervielfachen die Blütenpracht und schaffen eine ungeahnte Tiefe. Als Zugabe wird der Marktbrunnen passend mit Pflanzen dekoriert. Den Storchenplatz gestaltet die Gärtnerei Vollmer aus Oberkochen. Highlight wird hier die Gestaltung eines Regenbogens aus Blüten sein. Weitere Gestaltungselemente und die Gestaltung der Sitzecke in Höhe der Spitalstraße verleihen dem Storchenplatz eine besondere Aufenthaltsqualität. Kreisgärtnermeister Stegmeier ist in diesem Jahr für den Blumenschmuck in der Bein- und Mittelbachstraße zuständig. Bis zu 4.50 Meter hohe südländische Duftpflanzen in riesengroßen Terracottakübeln werden die Sinne der flanierenden Menschen betören. Zitronen, Orangen, Olivenbäume und verschiedene Palmen bis zu 120 Zentimeter Durchmesser werden in Gruppen aufgestellt. Intensiver süßer Duft wird somit in der lauen Sommerluft liegen. An einigen Häusern werden Rankgerüste aus Bambus angebracht. Weitere geschmiedete Rankgitter werden entsprechend bepflanzt. Dasselbe gilt natürlich für die Pflanzbeete in der Mittelbachstraße. Kurt Gläss mit seinem Team hat sich für den Spritzenhausplatz etwas Besonderes ausgedacht. Ein „Schwingender Wohlfühl- und Erholungsgarten“ wird von ihm, unterstützt von Metallbau Brendle, installiert. Eine 9 auf 5 Meter große stählerne Plattform „baumelt“, gehalten von vier Metallstäben, 80 Zentimeter über dem Boden. Vier Zentimeter kann sie in alle Richtungen schwingen. Durch die Plattform ragt als natürlicher Schattenspender eine Platane hindurch. Ein Holzbelag mit Rollrasen und Pflanzkübeln rundet das pfiffige Werk ab. Der TÜV Stuttgart hat bereits seinen Segen für dieses aufwändige Arrangement gegeben. Der Begrenzungshang wird mit Sommerflor bepflanzt. Die „Schwingende Wohlfühloase“ wird sicherlich viele Besucher zum Aufenthalt einladen. Die Stadtgärtnerei gestaltet wie immer den Rathausvorplatz. Ein rechteckiger Eingangsbogen wird vor dem Haupteingang mit Balkonkästen bestückt werden. Im zweiten Stock des Rathauses wird ebenfalls die Balkonbrüstung mit Blumen verschönert. Den Höhepunkt bilden die Beete im Eingangsbereich des Rathauses. Eine 1,50 Meter hohe, polierte Stahlblechwand, in der sich die Blumenreihen duplizieren, durchzieht das Pflanzbeet. Streifenartig laufen darauf die Blumenreihen zu. Iresinen, Tagetes, Coleus, Verbenen und Alyssum wechseln sich mit Begonien und Lobelien ab. Unterbrochen werden die Pflanzstreifen von Solitärpflanzen wie Fuchsien. Zuständig ist die Stadtgärtnerei auch für die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Dieser kann durch die finanzielle Unterstützung der Sparda-Bank und der Deutschen Bahn AG besonders gärtnerisch gestaltet werden. Zentraler Punkt wird ein 2,5 mal 2,5 Meter großer beidseitiger Spiegel sein, an dessen beiden Seiten jeweils ein halbes Sofa, das aus pink-violetten Impatiens aufgebaut wird, stehen wird. Sechs quadratische Pflanzbeete aus Stahlblech mit verschiedenartigen „Mille Fleur“-Pflanzen ergeben ein farbenprächtiges Blütenmeer. Auch hier werden Spiegel eine Vervielfältigung der Blumen ermöglichen. Die Vorbereitungen der Gärtner laufen seit Wochen, ja Monaten, auf Hochtouren. Die Tausende von Pflanzen mussten in den Gewächshäusern gezogen werden, damit sie zur Eröffnung in voller Blütenpracht erscheinen. Das Besondere an „Aalen City blüht“ ist dabei, dass sich die Gärtner gegenseitig unterstützen, damit ein schlüssiges Gesamtbild der Blumenpracht in der Innenstadt entsteht. Erwähnt werden muss auch, dass die Gärtner während der Hauptsaison sich dieser Zusatzaufgabe widmen und auch noch einen finanziellen Beitrag für die Platzgestaltung leisten. Zu erwähnen wäre noch, dass auch der Spielplatz in der Helferstraße wieder hergerichtet wurde und der bei Aalenern wie Besuchern sehr beliebte Biergarten auch in diesem Sommer wieder in Betrieb ist. Es wird von einem Kostenrahmen von ca. 135 000 Euro ausgegangen. Der städtische Anteil beträgt 61 000 Euro. Weiter tragen verschiedene Sponsoren, der ACA sowie der BdS zur Finanzierung der Sommeraktion bei. Die Vorbereitungen für die Sommeraktion „Aalen City blüht 2004“ sind nahezu abgeschlossen und die Aalener und Besucher aus Nah und Fern können sich auf eine wunderschön gestaltete Aalener Innenstadt freuen.