Kinderunfallatlas Aalen auf Platz 1

Kinder im Straßenverkehr leben in Aalen verhältnismäßig sicher. Das geht aus dem neuen Kinderunfallatlas hervor, den die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) herausgibt. Danach liegt Aalen auf Platz 1 von 107 vergleichbaren Kommunen zwischen 50.000 bis 100.000 Einwohnern. „Das hervorragende Abschneiden bestätigt die gute Arbeit mit präventiven Maßnahmen unserer Verkehrsbehörde“ freut sich der zuständige Bürgermeister Wolf-Dietrich Fehrenbacher.

In der Studie wurden die Unfälle mit Kinder im Straßenverkehr für den Zeitraum 2006 bis 2010 im gesamten Bundesgebiet untersucht. Analysiert wurden alle Unfälle, an denen Kinder im Alter bis 14 Jahren als Fußgänger, Radfahrer oder als PKW-Insasse beteiligt waren.

Im Aalener Stadtgebiet verunglückten im untersuchten Zeitraum insgesamt 86 Kinder, davon 31 als Fußgänger, 30 als Radfahrer und 25 als PKW-Insassen. Statistisch sind dies 1,66 von 1000 Kindern. In Städten, die am Ende der Tabelle aufgeführt wurden, liegt das Unfallrisiko bis zu dreieinhalb Mal höher als in Aalen.

„Wir sind auf einem guten Weg und setzen weiter alles daran, das Unfallrisiko für Kinder weiter zu senken“ betont Fehrenbacher. Dazu gehören die Verbesserung des Radwegenetzes, die regelmäßige Information und Überprüfung der Schulwegpläne, aber auch die Verkehrser-ziehung an den Schulen. Auch gezielte Geschwindig-keitsüberprüfungen in 30er-Zonen und im Umfeld von Schulen und an Schulwegen tragen zu dem Erfolg bei.

„Gemeinsam mit der Polizei sind wir ständig daran, Gefahrenstellen zu beseitigen und die Sicherheit, besonders für die Schwächsten im Straßenverkehr zu verbessern“ betont Ordnungsbürgermeister Fehrenbacher. Denn klar ist: jedes verunglückte Kind ist eines zu viel. Und natürlich sollten sich alle Verkehrsteilnehmer rücksichtsvoll verhalten und die Regeln der Straßenverkehrsordnung befolgen. Jeder Erwachsene kann damit zu mehr Sicherheit für Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr beitragen.
© Stadt Aalen, 02.04.2013