Kontakta 2011 in Aalen

Im Aalener Greut findet vom 2. bis 6. Februar 2011 die Verbrauchermesse „Kontakta“ statt. Diese wird künftig alle zwei Jahre im Wechsel mit der Stadt Heidenheim ausgerichtet.

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Verbrauchermessen hatten ihre Blütezeit in den 80er Jahren. Im Verbraucherverhalten hat sich in den letzten Jahren jedoch einiges geändert, weshalb diese Probleme bekamen, das Publikum anzuziehen. Mit dem neuen Konzept der Kontakta soll landkreisübergreifend eine Wiederbelebung angestrebt werden.

Die Idee zu diesem Konzept kam Oberbürgermeister Martin Gerlach gemeinsam mit Wirtschaftsbeauftragter Hartmut Bellinger, Heidenheims Oberbürgermeister Bernhard Ilg und dem bayrischen Veranstalter Messe- und Ausstellungsorganisation Josef Werner Schmid GmbH auf der Kontakta in Heidenheim. Es wird die einzige regionale Verbrauchermesse in Ostwürttemberg mit einem engeren Einzugsgebiet von 450 000 Einwohnern sein. Das Einzugsgebiet definiert sich aus einer Anfahrt von maximal 45 Minuten. Nach Erhebungen des Veranstalters ist dies bei Besuchern die Toleranzgrenze. Als Ausstellungstermin ist bewusst Anfang Februar gewählt, um wenig Überschneidungen mit anderen Veranstaltungen zu haben.

„Wir möchten die Regionalität der Messe in den Vordergrund stellen, auch bei den Ausstellern. Wir sind alle optimistisch, die Kontakta als regionale Messe positionieren zu können. Die Kooperation mit Heidenheim ist ein gutes Beispiel sinnvoller interkommunaler Zusammenarbeit und Nutzung von Synergien“ betont Oberbürgermeister Martin Gerlach.
© Stadt Aalen, 17.03.2010

Mischung aus Produktvielfalt und Sonderschauen

Josef Albert Schmid sieht seine Firma aus dem bayrischen Mörslingen, die seit 1975 tätig ist, als Erfolgsgarant für Ausstellungen. „Der besondere Reiz an der Kontakta Aalen ist die Zentralität der Stadt und das riesige Einzugsgebiet. Die Messe in Aalen soll eine Attraktivitätssteigerung durch Produktvielfalt, Sonderschauen, Präsentationen, Aktionen und Angebote für Kinder und Familien erfahren. Beispiele für Spezialthemen sind eine Seniorenfachschau, ein Angebotspark speziell für Frauen oder eine Halle zum Thema Bauen und Wohnen.“ Der Eispark Aalen solle nach Möglichkeit in das Ausstellungsgelände integriert werden. Wirtschaftsbeauftragter Hartmut Bellinger ist guter Dinge, dass die Messe mit neuem Konzept einen großen Stellenwert bekommen wird. „Ein großer Vorteil ist, dass regionale Anbieter und Firmen verstärkt einbezogen werden. Die verkürzte Zeit von fünf Veranstaltungstagen kommt den kleineren Firmen entgegen. Wir sind sehr froh, dass die Verbindung zur Firma Schmid zustande gekommen ist.“ Angestrebt werden mindestens 200 Aussteller mit einem regionalen Anteil von 80 Prozent. Es werden mindestens 30.000 Besucher erwartet.