Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

Am Freitag, 6. März 2009, wurde im Besprechungszimmer des Aalener Rathauses eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Firma Lindenfarb erhält vier Belegungsrechte im katholischen Kindergarten „Maria Fatima“ in Unterkochen.

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Die Vereinbarung wurde von Oberbürgermeister Martin Gerlach, dem Geschäftsführer der Firma Lindenfarb, Dr. Axel Nickel, dem zweiten Vorsitzenden des Kirchengemeinderats Unterkochen, Michael Sauerer sowie Pfarrer Hermann Knoblauch unterzeichnet.

Oberbürgermeister Martin Gerlach hob die Bedeutung dieser erstmaligen Kooperation zwischen Stadt, Kirche und einem Unternehmen hervor, die durchaus Modellcharakter habe und eine Vorbildfunktion ausstrahlen solle. „Die Stadt Aalen ist besonders um Bildung und Betreuung bemüht und hat durchaus den Anspruch, das beste Kinderbetreuungsangebot in der Region anzubieten. Diese Kooperation stellt darin einen weiteren wichtigen Baustein dar.“

Dr. Axel Nickel betonte, seine Firma wolle mit der Kooperation ein gutes Beispiel geben - aus gutem Eigennutz. Man habe sehr viele junge, gut ausgebildete Mitarbeiter, die im Rahmen der Kinderbetreuung ausfallen würden und damit einen Produktivitätsverlust. Seit anderthalb Jahren würden Gespräche geführt und er ist froh, dass nun die Zusammenarbeit zustande komme. „Trotz der aktuellen konjunkturbedingten Schwankungen wollen wir damit ein wichtiges Zeichen setzen. Dies ist ein schöner Tag für die Firma Lindenfarb.“

Ortsvorsteher Maier war sehr dankbar und bezeichnete die Kooperation als eine gelebte und praktizierte Solidarität zwischen den verschiedenen Partnern.
© Stadt Aalen, 06.03.2009
Die Vertreter der katholischen Kirchengemeinde Unterkochen, Michael Sauerer und Pfarrer Hermann Knoblauch (rechts)

Positives Signal in schwierigen Zeiten

Bürgermeister Fehrenbacher wusste es sehr zu schätzen, dass die Partner auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein positives Signal setzen möchten. Die Gespräche seien stets sehr konstruktiv gewesen. Er lobte das Amt für Soziales, Jugend und Familie, welches federführend gewesen sei. Anschließend stellte Architekt Cemal Isin die Planung vor. Es sei eine kleine Baumaßnahme in den Kellerräumen des Kindergartens gewesen, allerdings mit großer Wirkung. Man habe versucht, ein schönes Ambiente für die Kinder zu erreichen. Die Fläche für die Kindergartengruppe sei durch einen kleinen Anbau um 22 Quadratmeter auf insgesamt 202 Quadratmeter erweitert worden. Das Betreuungsangebot kann voraussichtlich zum 1. Juni in Anspruch genommen werden. Die Betreuungszeiten werden flexibel von 7 bis 17 Uhr angeboten. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 145.000 Euro, welche jedoch mit 70.000 Euro vom Bund bezuschusst werden. Durch die Erweiterung werden 4,3 zusätzliche Stellen geschaffen.