Kopernikus-Gymnasium pflegt Schüleraustausch mit Polen

Bereits zum achten Mal sind 12 polnische Schülerinnen und Schüler zu Gast in Aalen. Seit 15 Jahren pflegt das Wasseralfinger Kopernikus - Gymnasium den Kontakt zu der polnischen Partnerschule „Szkola Prymierza Rodzin“, einer Privatschule des Familienbundes Warschau.

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Am frühen Morgen begrüßte Oberbürgermeister Martin Gerlach die polnischen Gäste mit ihren gastgebenden deutschen Schülerinnen und Schülern und den begleitenden Lehrern Walter Nollenberg, Michal Krus und Ulrike Grabarz im großen Sitzungssaal des Rathauses. Er dankte den Gastfamilien, die „den jungen Gästen deutsche Lebensart vermitteln und zeigen, dass das Leben in Aalen so anders nicht ist“. Gerlach lieferte den Jugendlichen eine kurzweilige Beschreibung der Stadt Aalen und der Region, beginnend bei den spektakulären steinzeitlichen Funden aus dem Lonetal über die römische Vergangenheit, den Großen Aalener Stadtbrand von 1634 über die Eisenbahn und die damit verbundene industrielle Entwicklung. In Folge des 2. Weltkriegs habe die Stadt viele Flüchtlinge und Vertriebene aufgenommen. „Der Erfolg Aalens basiert auf der Vielfalt und den Fähigkeiten der Menschen“ betonte Gerlach. Die jungen Gäste wies er auf die Studienangebote der Hochschule Aalen mit ihren 5000 Studierenden hin. „Vielleicht kommen Sie zum Studium wieder nach Aalen“ lud er die polnischen Jugendlichen ein. Der Wohlfühlindex bundesdeutscher Städte bestätige, dass es sich in Aalen gut leben lasse. Anschließend beantwortete Gerlach Fragen der interessierten Gäste zu Bau- und Lebenshaltungskosten, Arbeitsplätzen, Sicherheit und Religion.
Mit einem Ausflug nach Stuttgart und einer mehrtägigen Exkursion in den Schwarzwald endet der einwöchige Aufenthalt der polnischen Schülergruppe am kommenden Samstag.
© Stadt Aalen, 19.09.2012