Kronenkreuzung wird umgebaut

Bauarbeiten beginnen am 4. Juli

(© )
Die „Kronenkreuzung“ in Hofherrnweiler wird ab kommenden Montag, 4. Juli in einen Kreisverkehr umgebaut. Am Montag und Dienstag wird die Ampelanlage abgebaut und ab Mittwoch beginnen die eigentlichen Tiefbauarbeiten. Die Arbeiten sollen zu Beginn der Reichsstädter Tage fertig sein. Sie wurden vom Tiefbauamt der Stadt bewusst in diesen Zeitrahmen gelegt, um die verkehrsarme Zeit der Sommerferien zu nutzen und die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten. Die Umbaumaßnahmen sind in mehrere Phasen unterteilt. Sie finden „unter Verkehr“ statt, das heißt, die Kronenkreuzung kann nach wie vor mit Einschränkungen befahren werden. Es werden „Bauampeln“ aufgestellt. Lediglich die Abfahrt aus der Weilerstraße ist voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Sauerbachstraße und Bohnensträßle und ist ausgeschildert. Je nach Baufortschritt sind kurzzeitig weitere Sperrungen notwendig.

Nachdem der Ausschuss für Technik, Umwelt und Stadtentwicklung die Umgestaltung im März beschlossen hat, die Vergabe der Bauarbeiten stattfand, kann jetzt mit den Bauarbeiten begonnen werden. Eine ohnehin notwendige Straßensanierung im Bereich der Weilerstraße, des Bohnensträßles und der Hofherrnstraße hat die Ausschussmitglieder veranlasst, dem Vorschlag der Verwaltung zu folgen, die bisherige Ampelanlage abzubauen und in einen Kreisverkehr umzugestalten. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 130 000 Euro. Davon entfallen allein schon auf die Belagssanierungsarbeiten zirka 72 000 Euro. Mit dem Rückbau der Signalanlage werden künftig jährlich Wartungs- und Betriebskosten in Höhe von rund 4 000 pro Jahr erspart. Auch die Erneuerung der Signalanlage und die Weiterentwicklung der Betriebssoftware, die in den nächsten Jahren mit insgesamt rund 20 000 Euro angestanden wäre, wird mit dem Umbau eingespart.

Neu zu bauen beziehungsweise zu verändern sind die Fahrbahnteiler und Inseln zur Einengung der Fahrbahnen. In der Kreuzungsmitte ist ein Betonsockel mit 3,5 Meter Durchmesser vorgesehen, der alle Optionen für künstlerische Gestaltung offen hält. Ein Grunderwerb ist nicht notwendig und die bisherigen Fahrbahnränder können erhalten bleiben.
© Stadt Aalen, 01.07.2005