Landesleistungszentrum Sportakrobatik

Geschichte des Landesleistungszentrums

Landesleistungszentrum Sportakrobatik

(© )

Bereits am 21. Februar 1986 wurde bei einer Mitgliederversammlung des Württembergischne Sportakrobatik Verbands in Ulm das Vorhaben bezüglich eines Leistungszentrums eingebracht und zur Diskussion gestellt. Am 26. Oktober 1987 führte Werner Kasper das erste persönliche Gespräch in Sachen Bewilligung und Bezuschussung eines Landesleistungszentrums für Sportakrobatik mit dem Landesausschuss für Leistungssport. Nach der Genehmigung für ein Leistungszentrum am 19. März 1992 findet die erste Sitzung im Rathaus in Aalen statt. Standort des LLZ soll in Aalen-Wasseralfingen, Nähe der Talsporthalle sein. Kostenvoranschlag etwa 7,5 Mio. DM. Die Baumaßnahme kann nicht verwirklicht werden, da zur Finanzierung fast 1,0 Mio. DM fehlen.

Die Planung eines LLZ wird auf Eis gelegt, die Genehmigung durch den LA-L bleibt jedoch bestehen. Am 21.Juni 1993 brennt die Jahnturnhalle in Aalen nach einem Blitzeinschlag ab. In Gesprächen mit Vertretern der Stadt Aalen (Erster Bürgermeister Dr. Eberhardt Schwerdtner, Schul-, Sport- und Kulturamtsleiter Walter Funk) und Werner Kasper (Präsident des Württembergischen Sportakrobatikverbands) wurde der Wiederaufbau der Jahnturnhalle als LLZ für Sportakrobatik eingeleitet. Im Herbst 1995 wurde mit dem Bau des LLZ begonnen. Nach 1 ½ jähriger Bauzeit wurde am 21. März 1997 das 3,5 Mio. DM Projekt seiner Bestimmung übergeben. Der Württembergische Sportakrobatikverband e.V. ist alleiniger Besitzer eines eigenen Landesleistungszentrums, dies ist einmalig in Deutschland.

Gäste aus aller Welt
Inzwischen hat sich das LLZ Sportakrobatik zum zentralen Trainingsort der Württemberger Sportakrobaten entwickelt. Neben den ortsansässigen Vereinen, die an vier Wochentagen ihr Sportakrobatik Vereinstraining im LLZ abhalten ist am Mittwoch das zentrale Stützpunkttraining für die Kadermitglieder aus der Region Ostalb. Die an den Wochenenden stattfindenden Kaderlehrgänge unter Leitung des Landestrainers Todor Kolev sind regelmäßig ausgebucht.

Zusätzlich hat sich das LLZ in Aalen zur zentralen Ausbildungsstätte für Trainer aus der ganzen Bundesrepublik entwickelt. Neben den Ausbildungen zum Trainer B und Trainer A finden auch alle Fortbildungsmaßnahmen für Sportakrobatik-Trainer unter der Leitung von Werner Kasper, Lehrreferent des Deutschen Sportakrobatik Bundes (DSAB), und von Vitcho Kolev, Bundestrainer des DSAB in Aalen statt.

Besonders stolz sind die Sportakrobaten auf ihre Verbindungen zu anderen Landesverbänden und zu anderen Sportakrobatiknationen. So war die Nationalmannschaft aus Südafrika schon Gast in Aalen und die Ländermannschaften aus Thüringen, Bayern und Berlin sowie die bulgarische Nationalmannschaft sind mittlerweile regelmäßig Gast im LLZ in Aalen.

Sportakrobaten sind Amateure und gehen tagsüber ihrem Beruf nach bzw. gehen zur Schule oder absolvieren eine Ausbildung. Diese Zeit, in der die Halle leer stehen würde wird für den Schulsport und den sonstigen Vereinssport genützt. Die Nutzung der Halle für den Schulsport in Verbindung mit Training im Spitzensport gewährt eine optimale Ausnutzung der Hallenkapazität und garantiert somit, dass die Investition LLZ Jahnturnhalle für alle von Vorteil ist.

Anschrift

Parkstraße 11
73430 Aalen

Lage anzeigen

Telefon: 07361 961736
Fax: 07361 961737
E-Mail: info@akrobatikverband.de

Zur Zeit keine Veranstaltungen an diesem Ort.