Landtagsfraktion der Grünen besucht Hochschule Aalen

Am Mittwoch haben die Mitglieder der beiden Arbeitskreise Europa sowie Wissenschaft, Forschung und Kunst der Landtagsfraktion der Grünen die Hochschule Aalen besucht. Neben aktuellen Forschungsarbeiten lernten die Politiker die modern ausgestatteten Labore auf dem Campus kennen. Der Fokus des Besuchs lag auf den Themen Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und Elektromobilität. Das neue Innovationszentrum als EULE-Modellprojekt auf dem Burren stellte die Stadtverwaltung Aalen vor.

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Als Vertreter des erkrankten Oberbürgermeisters erläuterte Projektleiter Philipp Maier die Konzeption sowie das Wettbewerbsverfahren für das Modellprojekt EULE – Innovationszentrum Aalen. Dabei stellte er besonders heraus, dass das Innovationszentrum eingebettet ist in die Nachhaltige Integrierte Kommunale Entwicklung – NIKE. Nachhaltigkeit besteht dann, wenn sozioökonomische, ökologische und ökonomische Maßnahmen zusammen nachhaltige Wirkungen zeigen.

Maier führte viele Maßnahmen auf verschiedenen Gebieten der Stadt auf, die durch NIKE nachhaltige Impulse erhalten haben. „Das Innovationszentrum als der Leuchtturm unter den Maßnahmen wird im besonderen Maße innerhalb dieser Vorgaben dazu beitragen, gerade im ländlichen Raum die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und qualifizierte Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen.“ In der Diskussion zeigten sich die Abgeordneten beeindruckt. Sie versicherten, dass sie die Ziele des Projekts unterstützten. Gerade die weitere Stärkung des ländlichen Raums werde jetzt und auch in der Zukunft von den Grünen als wichtige Aufgabe angesehen.
© Stadt Aalen, 12.01.2012
Im Zentrum für Optische Technologien entwickelt prof. Dr. Rainer Börett wirtschaftliche Fertigungsverfahren für innovative Optikkomponenten.

Viele Themen der Hochschule sind grüne Themen

Das Gießereilabor der Hochschule war Startpunkt für die Grünen-Politiker gewesen, das größte Gießereilabor in Süddeutschland. Hier begrüßte Hochschulrektor Professor Dr. Gerhard Schneider die Mitglieder der Arbeitskreise: „Viele Themen unserer Hochschule für Technik und Wirtschaft sind auch „grüne“ Themen: Nachhaltigkeit, Leichtbau, Erneuerbare Energien, Elektromobilität.“ Beim Rundgang durch die Hochschule stellten Rektor Schneider und Professoren die entsprechenden Bereiche direkt in den Laboren vor. Anschließend ging es für die Teilnehmer zur Information und Diskussion in die Bibliothek der Hochschule. Rektor Schneider erläuterte die gesellschaftliche Bedeutung der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Es gehe darum, Bildungspotenziale zu erschließen und regionale Partner der Wirtschaft zu stärken. Schneider betonte: „Hochschulen für Angewandte Wissenschaften leisten einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Fachkräftebedarfs und stärken die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft durch anwendungsbezogene Forschung und Technologietransfer.