Lesung mit Musik zur Erinnerung an die Bücherverbrennungen durch die Nazis 1933

verbannt - verboten - verbrannt

Am $(text:b:Dienstag, 11. Mai 2010 um 20 Uhr)$ lesen in der Stadtbibliothek im 1. OG gegen das Vergessen: Dr. Bernd Kleinhans, Karin Lugtenburg, Farzaneh Fallahian, Michael Koch, Heinz Grupp–Miller (Leiter der Abendgymnasium Ostwürttemberg), Karin Burgenmeister (AGO-Schülerin) und Norbert Baumann (Autor).

Zwischen März und Juni 1933 fanden im Rahmen der NS-Kampagne „Wider den undeutschen Geist“ in deutschen Universitätsstädten öffentliche Bücherverbrennungen statt, die ihren Höhepunkt am 10. Mai 1933 am Berliner Opernplatz fanden. Die Bücherverbrennungen verfolgten das Ziel, „schädliche, unerwünschte und staatsgefährdende Literatur“ aus den Bibliotheken und dem Bewusstsein der Menschen zu entfernen. Mit sogenannten „Feuersprüchen“ wurden die Bücher von namentlich genannten Autoren, wie zum Beispiel Bertolt Brecht oder Erich Kästner, dem Feuer übergeben. Ein Großteil der Autoren und deren Werke wurden tatsächlich vergessen. Um dem entgegenzuwirken werden seit Jahren in vielen Städten von Schulen, Bibliotheken, Künstlern und Universitäten Lesungen aus Werken sogenannter „Verbrannter Bücher“ durchgeführt. Musikalisch wird die Veranstaltung von Joachim Bilek am Piano begleitet.
Der Eintritt ist frei.
© Stadt Aalen, 06.05.2010