Literatur-Treff im April: Elsa Osorio: Mein Name ist Luz

Im Jahr 2000 erregte die bis dahin in Deutschland so gut wie unbekannte Argentinierin Elsa Osorio mit ihrem ersten (und bisher einzigen) ins Deutsche übersetzten Roman Aufsehen. In „Mein Name ist Luz“ beleuchtet sie anhand der Lebensgeschichte einer jungen Frau eines der dunkelsten Kapitel der argentinischen Militärdiktatur in den Jahren 1976 bis 1983: das Schicksal der Kinder von „Verschwundenen“, die nach der Ermordung ihrer Mütter ohne Wissen um ihre leibliche Herkunft in regimetreuen Familien aufwuchsen.

Dipl.-Bibl. Michael Steffel wird das packende Buch am Dienstag, 4. April 2006, um 17 Uhr im „Literatur-Treff“ in der Stadtbibliothek im Torhaus vorstellen. Der Eintritt ist frei.
© Stadt Aalen, 29.03.2006