„Max Besser ist ein genialer Titel“

„In Aalen und in vielen Städten arbeitet die kommunale Kriminalprävention (KKP) sehr erfolgreich“, sagte Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle bei der heutigen, Donnerstag, 18. November, Buchvorstellung von „Max Besser“.

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In Aalen arbeite die KKP in Form von der Initiative Sicheres Aalen (ISA) seit 1996 mit vielen Akteuren sehr eng zusammen. So habe sie unter anderem die Umgestaltung des Bohlschulplatzes angeregt, ein Filmprojekt mit Jugendlichen oder auch die große Bürgerbefragung zur Sicherheits- und Kriminalitätslage in Aalen initiiert und durchgeführt.

$(text:b:„Der Knalleffekt war zweifellos Max Besser.“)$

Bereits im Jahr 2000 hat sich eine Projektgruppe der ISA aus Pädagogen, Juristen, Psychologen und Polizei gebildet und den Ur-Max-Besser erstellt, der rege Nachfrage erfuhr und die Projektgruppe animierte, das Heft zur Unterrichtsgestaltung und zur Kriminalprävention zu überarbeiten. Herausgekommen sei, so Helmut Sailer von der Polizeidirektion Aalen und Projektleiter von Max Besser, ein zweibändiges Werk im SCHUBI-Verlag für Lehrerinnen und Lehrer, von Praktikern für Praktiker, das als Unterrichtsmaterial zur Kriminalprävention diene. Mit Kindern in den ersten Schuljahren über Gewalt zu reflektieren, Alternativen zur Gewalttätigkeit zu entwickeln und bessere, weil friedlichere Handlungskompetenzen zur Bewältigung von Konfliktsituationen zu vermitteln, ist das Ziel von Max Besser. Band I dient als Unterrichtsmaterial für die Klassen eins und zwei, der II. Band für die Klassen drei und vier.

Landrat Klaus Pavel erinnerte bei der Buchvorstellung an den im Landkreis 1998 eingerichteten Sozialfonds. Firmen spendeten, um Präventionsprojekte an Schulen finanziell zu unterstützen.

Sowohl Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle als auch Landrat Klaus Pavel und Polizeidirektor Gerhard Wiest bedankten sich beim Projektteam für die hervorragende Arbeit. Max Besser werde jetzt in die weite Welt hinaus getragen. Ein ursprünglich örtliches Projekt wolle man jetzt durch den SCHUBI-Verlag im deutschsprachigen Raum implementieren. „Wir wünschen uns alle, dass Max Besser bei den Schülerinnen und Schülern viele Freunde hat“, so Wiest abschließend.
© Stadt Aalen, 18.11.2004