Mehr Wald auf Aalener Markung

Etwa 38% der Bodenfläche in Aalen ist derzeit mit Wald bedeckt. Seit dem Jahr 1988 ist die Waldfläche im gesamten Stadtgebiet um knapp 400 Hektar angewachsen. Das zeigen die aktuellen Auwertungen des amtlichen Liegenschaftskatasters. Immer weniger Fläche wird landwirtschaftlich genutzt, während der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche weiter ansteigt.

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Mit 14.663 Hektar Gesamtbodenfläche liegt Aalen im Vergleich der Gemeinden im Land auf Platz neun. Die flächenmäßig größte Gemeinde im Land ist Stuttgart mit 20.735 Hektar.

Von der Gesamtfläche Aalens sind 5.540 Hektar Waldbestand. Die Landwirtschaft hat in Aalen mit 42 Prozent nach wie vor den größten Anteil an der Bodenfläche, allerdings mit sinkender Tendenz. 1988 wurden 6.772 Hektar Bodenfläche landwirtschaftlich genutzt, im Jahr 2000 waren es 6.531 Hektar und Ende 2010 sind es 6.143 Hektar. In Dewangen ist der Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche mit 77% am höchsten, in den Randbezirken der Kernstadt werden noch 7% der Fläche landwirtschaftlich genutzt.

Dagegen nimmt die für Siedlungs- und Verkehrszwecke genutzte Fläche jährlich zu und erreicht aktuell in Aalen einen Anteil von 19,5% (2000: 17,6%).

In der Kernstadt ist der Anteil der SVF mit 76% erwartungsgemäß am höchsten. In Dewangen, Ebnat, Hofen, Unterkochen und Fachsenfeld liegt der SVF-Anteil zwischen 10 und 14%, entsprechend der unterschiedlichen Markungsgrößen.

Zu den Siedlungs- und Verkehrsflächen gehören Gebäudeflächen mit Freiflächen, Parkplätzen und Straßen, aber auch Friedhöfe und Erholungsflächen wie zum Beispiel der Stadtgarten oder der Park auf der Schillerhöhe.
© Stadt Aalen, 11.08.2011