Napoleon lockt Japaner nach Aalen

Das Napoleonfenster im Alten Rathaus hat das Interesse eines japanischen Fernsehsenders geweckt. Am 23. Dezember wird der Privatsender TBS in der Sendung „Fenster der Welt“ über das Aalener Fenster und seine Geschichte berichten. In den nächsten beiden Tagen macht das fünfköpfige Team die Aufnahmen vor Ort.

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Stadtarchivar Dr. Roland Schurig wird die Geschichte des Napoleonfensters erzählen und auf die interessanten Episoden der Aalener Stadtgeschichte verweisen. Gedreht wird aber nicht nur im Napoleonzimmer, den Räumlichkeiten des Aalener Theaters. Auch der Wochenmarkt unterm Spionrathaus wird eine gute Kulisse für die Dreharbeiten abgeben.

In dem Fünfminuten-Beitrag werden die japanischen Fernsehzuschauer auch einen Eindruck von der Lage der Stadt bekommen. Je nach Tageszeit ist das Filmteam in den nächsten Tagen an bekannten Aussichtspunkten zu finden, die einen grandiosen Blick über die Aalener Bucht gewähren: an der Waldhäuser Steige, dem Naturfreundehaus in Röthardt oder auf dem Aalbäumle. Auch einen Aufstieg auf das Mahnmal bei der Schillerhöhe scheut das Team trotz der beachtlichen Ausrüstung nicht.

Den Abstecher nach Aalen vorbereitet hat eine Kölner Journalistin, die den Kollegen aus Japan begleitet. Das Filmteam kommt aus Paris, wo weitere Beiträge für die Sendung gedreht wurden.

„Fenster der Welt“ ist eine Sendereihe, die seit vier Jahren mit großem Erfolg in Japan ausgestrahlt wird. „Die Japaner sind ein sehr kultur- und reisefreudiges Volk“ erklärt Martina Ramigé das Interesse. Nach Aalen werden weitere Beiträge in Augsburg und Oberammergau gedreht, die dann mit dem Aalener Napoleonfenster am 23. Dezember im japanischen Fernsehen zu sehen sein werden.
© Stadt Aalen, 29.11.2011