Neue Beleuchtung schafft Atmosphäre

Für die Planer der neuen Stadtbeleuchtung war es ein abendlicher Arbeitstermin in Aalen: Dieter Bartenbach und Mario Hägele waren angereist, um die neu installierten Leuchten zu überprüfen und zu justieren. Und sie nutzten die Gelegenheit, die Skeptiker von dem Konzept zu überzeugen.

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Auf einem einstündigen Rundgang erläuterten sie einer interessierten Gruppe von Gemeinderäten, Geschäftsleuten und Anwohnern die Wirkung der preisgekrönten, energiesparenden Stadtbeleuchtung. "Das ist jetzt schon besser als in 80 Prozent aller europäischen Städte" lobte Bartenbach.

Und es wird noch besser! Denn erst in zwei bis drei Wochen werden alle Leuchten brennen und so eingestellt sein, dass sie optimale Wirkung erzielen: kein Schattenschlag, kein blendendes Licht von oben, stattdessen gut ausgeleuchtete Bodenflächen, durch Licht akzentuierte Stadträume und modellierte Fassaden.

"Die Helligkeit mit 35-Watt-Leuchten ist ausreichend, störend sind lediglich manche überhellen Schaufenster" erklärt Bartenbach und empfiehlt, bald das Gespräch mit den Geschäftsinhabern zu suchen. Zustimmend nicken einige Begleiter und auch Kritiker, die kürzlich noch befürchteten, in Aalen gingen die Lichter aus, zeigen sich beeindruckt. "Das sieht heute ganz anders als vor einigen Tagen". Gleichwohl wurden Vorschläge gemacht, die ein oder andere schöne Fassade noch mehr herauszuheben, die Stadtkirche zu illuminieren und mehr Lichtakzente zu setzen.
© Stadt Aalen, 21.04.2010

Aalen ist nicht Las Vegas - Weniger ist mehr

Wenn die neue Beleuchtung in der Marktstraße, Helferstraße und Mittelbachstraße richtig eingestellt ist, könne nachgebessert werden, betont Baubürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler. "Aber denken sie daran, Aalen ist nicht Las Vegas. Weniger ist in diesem Fall mehr" sagt der Lichtplaner und öffnet den Geführten den Blick für die angenehme Raumwirkung der nächtlichen Aalener Innenstadt.