Neue Orgel in der Aussegnungshalle

Der Einbau einer neuen Orgel auf der Musizierempore der Aussegnungshalle bildet den Abschluss der Sanierung der Aussegnungshalle im Waldfriedhof. Thomas Wohlleb von der Orgelmanufaktur Link und Kirchenmusikdirektor Thomas Haller präsentierten heute unter Medienbeteiligung der Ersten Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler das Instrument.

In die gelungene Neugestaltung des Raumes konnte ein Instrument integriert werden, das optisch in die Umgebung eingepasst ist und klanglich den liturgischen und musikalischen Anforderungen an ein Musikinstrument bei Trauerfeiern entspricht. Die neue Orgel wurde konzipiert von Kirchenmusikdirektor Thomas Haller, der sich sichtlich freut: "Die Orgel passt in Ton und dem Äußeren in diesen würdigen Raum. Verwaltung und Gemeinderat haben eine wirklich weitsichtige Entscheidung getroffen." So stehen bei diesem Orgelwerk eher die warmen, pastösen Klangfarben im Vordergrund. Strahlendes, helles Orgelbrausen ist bei Trauerfeiern nicht gefragt. Das Werk verfügt über zwei manuale Klaviaturen für die Hände und Pedal. In zehn Registern erklingen rund 600 Pfeifen. Durch die spezielle Konstruktion der Wechselschleife sind die Register wahlweise auf dem ersten oder zweiten Klavier spielbar. Um eine stufenlose Klangschattierung zu ermöglichen, wurden acht Register in einen Schwellkasten gestellt, dessen bewegliche Jalousien mit einem Fußhebel geöffnet und geschlossen werden können.
© Stadt Aalen, 22.10.2010

Aussegnungshalle ist neue Visitenkarte

Erbaut wurde das Instrument von der Orgelmanufaktur Gebrüder Link, dem traditionsreichsten Orgelbaubetrieb in Baden-Württemberg. Diese Kunsthandwerksfirma hat ihren Sitz in Giengen an der Brenz. Sie baut und pflegt Orgeln seit 1851. Dieses Instrument wird angesichts der jährlich über 300 Trauerfeiern auf dem Waldfriedhof die meist benutzte Orgel Aalens sein. Im Hinblick auf die vielen auswärtigen Trauergäste, hat der Waldfried-hof als Aalens Visitenkarte nun einen weiteren Wohlklang.