Neue Reisepässe ab 1. November 2007

In Deutschland werden ab dem 1. November 2007 nur noch „ePässe der 2. Generation“ ausgestellt. Das bedeutet, dass nicht nur die üblichen Passdaten und das biometriegeeignete Lichtbild, sondern auch zwei Fingerabdrücke im Chip des Reisepasses gespeichert werden.

Mit diesem Verfahren ist jetzt eindeutig feststellbar, ob der Pass und die ausgewiesene Person auch wirklich zusammengehören.

Für deutsche Passinhaber, die bereits einen gültigen Pass besitzen ändert sich nichts, denn die im Umlauf befindlichen Pässe (egal mit oder ohne Chip) behalten bis zu ihrem Ablauf ihre Gültigkeit.

Personen, die ab dem 1. November 2007 einen Pass beantragen, müssen zwei Fingerabdrücke abgeben. Dies geschieht bei der Antragstellung mit Hilfe eines Fingerabdruckscanners. Im Normalfall werden beide Zeigefinger aufgenommen. Den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend werden die Fingerabdrücke sowohl bei der Bundesdruckerei als auch in der Passbehörde spätestens mit Ausgabe des ePasses an den Antragsteller/in unwiderruflich gelöscht. Eine Speicherung in einer Datenbank ist gesetzlich nicht vorgesehen. Die im Chip gespeicherten Daten können nur von den Polizeivollzugsbehörden, der Zollverwaltung, Pass- und Meldebehörden ausgelesen werden.

Aufgrund der Umstellung des ePasses auf die 2. Generation erfolgt keine Gebührenerhöhung.

Ein Eintrag von Kindern im Pass der Eltern ist nicht mehr möglich. Bei der Ausstellung von ePässen an Kinder ab sechs Jahren müssen ebenfalls Fingerabdrücke aufgenommen werden.

Weitere Informationen über den neuen ePass der 2. Generation und über alle anderen Änderungen von Gültigkeitsdauern im Bereich der Personalausweise und Kinderreisepässe sind beim Bürgeramt im Rathaus sowie den Außenstellen der Stadt Aalen oder unter dem internen Link in der rechten Spalte erhältlich.
© Stadt Aalen, 31.10.2007