Neuer Baustein für die Bildung

Ein Freudentag an der Karl-Kessler-Realschule in Wasseralfingen. Im Beisein von Regierungspräsident Johannes Schmalz wurde heute der Erweiterungsbau und der Umbau des Werk- und Lehrerbereichs eingeweiht. „Mit diesem größten Investitionsprojekt im Jahr 2011 hat die Stadt Aalen das Schwerpunktthema Bildung weiter ausgebaut“, betonte Oberbürgermeister Martin Gerlach in seiner Begrüßung. Für die neue Schülerbibliothek überreichte er eine Kiste mit Neuerscheinun-gen der Jugendliteratur. Dem Regierungspräsidium dankte Gerlach für die Gesamtförderung von 625.000 Euro.

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415.000 Euro kommen aus dem Schulförderprogramm, 214.000 Euro fließen für die Einrichtung einer Gesamtschule. Insgesamt kosten die Neu- und Umbauarbeiten mehr als 2,8 Millionen Euro.

Schon im Schulentwicklungsplan 2007 sei der Raumbedarf thematisiert worden, erinnerte Schulleiter Herbert Hieber. Der Trend habe sich bestätigt, innerhalb von 9 Jahren habe sich die Schülerzahl um 200 auf heute 640 erhöht.

Erst mit der Einrichtung als Ganztagesschule seien die Entwurfspläne damals genehmigungsfähig geworden, erinnerte Hieber an den Besuch im Regierungspräsidium Stuttgart 2009. „ Die Ganztagesschule wollte ich doch schon immer“ dankte Hieber der Behörde für die Unterstützung und den aufgezeigten Weg. Auch der Gemeinderat habe mit dem Entschluss zum Erweiterungsbau im November 2011 eine weitsichtige Entscheidung getroffen.
© Stadt Aalen, 16.11.2012
Besichtigung der neuen Technikräume: von links Regierungspräsident Schmalzl, Ortsvorsteherin Hatam, OB Gerlach und Rektor Hieber.

Realschule ist große Stptze der Bildungslandschaft

„Wir schaffen mit dem barrierefreien Anbau an das Gebäude von 1979 die Verbindung von Tradition und Fortschritt und einen Qualitätssprung mit neuen Technikräumen, einer großzügigen Bücherei, zusätzlichen Klassenzimmern und zeitgemäßen Lehrerzimmern“ . Auch Ortsvorsteherin Andrea Hatam erklärte, dass der Schulstandort Wasseralfingen für die Gesamtstadt und die umliegenden Gemeinden nun noch besser aufgestellt sei. „Eine gute Ausbildung erfordert gute Räumlichkeiten.“ Die Realschule ist „eine der Stützen unserer Bildungslandschaft“, betonte Regierungspräsident Johannes Schmalz in seinem Grußwort. Zwar wisse niemand, wie die Schullandschaft in 20 Jahren aussehen werde, viel sei in Bewegung und werde diskutiert. Eindeutig bewährt habe sich das duale Bildungssystem, da jeder Zweite über die Realschule und das berufliche Gymnasium zum Abitur gelangten. „Gehen Sie weiter auf diesem Weg, füllen Sie den Anbau mit Leben“. Über die knapp zweijährigen Bau- und Umbauarbeiten informierte die Erste Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler, bevor Pfarrerin Ursula Richter und Pfarrer Harald Golla das Bauwerk segneten und Rektor Hieber zu einer Führung durch die neuen Räume einlud. Die Bläserklasse 7b unter Leitung von Christina Gall gestalteten die musikalische Umrahmung der Feierlichkeiten.