Nordumfahrung Ebnat soll vorgezogen werden

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 18. Dezember 2008 beschlossen darauf hinzuarbeiten, dass die Nordumfahrung Ebnat und Verbesserungen am Albaufstieg der L1084 (Ebnater Steige) in den Generalverkehrsplan des Landes aufgenommen werden.

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Oberbürgermeister Martin Gerlach und Erste Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler zeigten sich in der Sitzung optimistisch. Sie stehen in Verhandlungen mit dem Regierungspräsidium, die Nordumfahrung im Rahmen des Landes-Konjunkturprogramms vorzuziehen und so bereits 2009 oder 2010 mit der Realisierung beginnen zu können.

Es sei ein deutliches Signal an Regierungspräsident Schmalzl gesendet worden. Das Paket des Landes umfasst Investitionen von fast einer Milliarde Euro zur Ankurbelung der Konjunktur und davon soll ein großer Teil in den Straßenbau fließen.
© Stadt Aalen, 19.12.2008

Bürgerbündnis übergibt 1202 Unterschriften

Vor der Gemeinderatssitzung haben Vertreter des "Bürgerbündnisses Pro Nordumfahrung Ebnat" 1202 Unterschriften an Oberbürgermeister Martin Gerlach übergeben. Das Bündnis wurde am 21. November gegründet und fordert den sofortigen Baubeginn der Nordumfahrung Ebnat. Thomas Scheiger, Sprecher des Bürgerbündnisses betonte, "die Bürger von Ebnat wollen sich nach mehr als 30 Jahren Wartezeit nicht mehr länger vertrösten lassen." Oberbürgermeister Gerlach resümierte, dass es "für die Nordumfahrung im Jahre 2009 besser aussehe als in den letzten 30 Jahren zusammen.“ Er sieht gute Chancen, mit dem Vorhaben in den Generalverkehrsplan des Landes aufgenommen werden zu können. Für die Ebnater Steige zwischen Unterkochen und Ebnat soll ein Workshop zur Überplanung und Verbesserung der Verkehrsverhältnisse organisiert werden. Die L1084 bleibt Landesstraße und soll bedarfsgerecht verbessert werden.