OB empfängt Schüler aus Genua im Aalener Rathaus

19 italienische Schülerinnen und Schüler sind derzeit zum Gegenbesuch bei ihren deutschen Austauschülern vom Schubart-Gymnasium in Aalen. Oberbürgermeister Martin Gerlach hieß die Gruppe bei einem Empfang im Aalener Rathaus herzlich willkommen.

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„Ich freue mich immer wieder, Gruppen aus unse-ren europäischen Partnerländern begrüßen zu können“, bekannte das Stadtoberhaupt. Es sei das wichtigste Anliegen der Partnerstädte, junge Menschen aus Europa zusammenzubringen. Den begleitenden Lehrerinnen Julia Koch vom Schubart-Gymnasium, Monica Molon und Patrizia Danielli aus Genua dankte Gerlach ebenso für ihr Engagement wie den gastgebenden Aalener Familien.

„Die römische Geschichte verbindet unsere Partnerstädte und unsere Länder, Italien und Deutschland“, ging Gerlach auf die Geschichte der Stadt ein. Von den ersten Kunstwerken aus der Eiszeit über die Kelten und die Eisengewinnung im Mittelalter führte er die jungen Zuhörer schnell in die Gegenwart Aalens. Werkzeug- und Maschinenbau, Gießereien, Schmieden und die optische Industrie prägen den Wirtschaftsstandort. „110 Tonnen schwere Motorblöcke werden zum Beispiel in Aalen für den Schiffsbau gefertigt“, betonte Gerlach. Hier seien viele Weltmarktführer zu finden und die Region könne auf die höchste Patentdichte Deutschlands verweisen.

Auch für ausländische Jugendliche sei die forschungsstarke Hochschule Aalen mit derzeit 5000 Studierenden attraktiv. „Mit wachsenden Einwohnerzahlen und Arbeitsplätzen und dem niedrigen Stand von 3,4 Prozent Arbeitslosigkeit ist unser Standort zwischen den Großräumen München, Nürnberg und Stuttgart ein guter Platz zum Leben und Arbeiten".

Während ihres einwöchigen Aufenthalts in Aalen genießen die Gäste aus Genua vor allem den ungewohnten Schnee. Von Ausflügen auf den Weihnachtsmarkt nach Nürnberg, nach Ulm und einem Besuch der Limes-Thermen nehmen die italienischen Schülerinnen und Schüler viele unterschiedlichen winterlichen Eindrücke mit nach Hause.
© Stadt Aalen, 07.12.2012