Oberbürgermeister bedauert AOK-Entscheidung

Oberbürgermeister Martin Gerlach bedauert die Entscheidung des AOK Verwaltungsrates Baden-Württemberg, dass die neue AOK Regionaldirektion Ostwürttemberg ihren Sitz in Schwäbisch Gmünd und nicht in Aalen habe.

„Wir als Stadt haben alles getan und unsere Argumente wie Zentralität, Zahl der Versicherten und sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Aalen sowohl im persönlichen Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Rolf Hoberg als auch schriftlich eingebracht. Diese Strukturdaten sprechen eindeutig für Aalen. Leider fielen diese Argumente nur bedingt auf fruchtbaren Boden. Letztendlich hat aber der Sitz des Regionalverbandes den Ausschlag für Schwäbisch Gmünd gegeben.“ Er hoffe, so Oberbürgermeister Martin Gerlach, die AOK werde sich an ihr Versprechen halten, dass durch diese Entscheidung die Kunden und Versicherten keine Nachteile erfahren.

Die Diskussion um den Standort der AOK Regionaldirektion zeige aber auch, wie wichtig die Frage „Oberzentrum“ in Ostwürttemberg sei. Bis zu einer möglichen Fortschreibung des Landesentwicklungsplans im Jahr 2012 müsse man diese Frage in der Region klären.
© Stadt Aalen, 31.01.2007