Oberbürgermeister empfängt Professoren aus Bosnien-Herzegowina

Im Rahmen des europaweiten Bildungs- und Kulturprogramms „TEMPUS“, das die Europäische Union initiierte, gastieren zur Zeit acht Professorinnen und Professoren aus Bosnien-Herzegowina (BIH) an der Fachhochschule Aalen.

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Das Programm hat zum Ziel, alle sieben Universitäten in BIH im Sinne der Bologna Deklaration neu zu gestalten. Dies beinhaltet vor allen die Einführung einer Strukturreform für die Universitäten, die Entwicklung von Qualitätssicherungssystemen, die Einführung neuer Studienplänen, Entwicklung von Serviceangebote für Studierende und Industrie als auch die Optimierung der universitätsinternen Strukturen. Noch bis zum 16. Februar bietet die FH ihren Gastprofessoren Seminare und Veranstaltungen in diesen Bereichen an.

Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle empfing heute die achtköpfige Delegation aus BIH als auch den Rektor der FH Aalen, Prof. Dr. Dr. Ekbert Hering im kleinen Sitzungssaal des Rathauses. Er erläuterte, wie gut die 3600 Studierende zählende Fachhochschule mit der Industrie vor Ort zusammen arbeitete. Es bestünden auch gute und intensive Kontakte zwischen Stadt und FH. Dies machte das Stadtoberhaupt am Beispiel des Erweiterungsbaus der Hochschule deutlich. Auch sei die Fachhochschule wichtig für das gesellschaftliche und soziale Leben in der Stadt.

„Wir haben mit dem Projekt „TEMPUS“ eine Chance, die herzegowinischen Universitäten entsprechend der Bologna-Vorgaben vorzubereiten. Man wolle diese Chance nutzen“, so Dr. Enes Duvnjakovic aus Tuzla. Deutschland habe bereits sehr viel für den Wiederaufbau in Bosnien-Herzegowina geleistet. Er hoffe, dass die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Staaten weiter ausgebaut werden können.
© Stadt Aalen, 05.02.2004