Oberbürgermeister Gerlach weiter an der Spitze des Heilstollenverbands

Oberbürgermeister Martin Gerlach wird bis zum Herbst als Präsident an der Spitze des Deutschen Heilstollenverbands bleiben. Bei der jüngsten Versammlung der zehn deutschen Heilstollen im thüringischen Schmiedefeld wurde ein neuer Vorstand gewählt und mit Susanne Dambacher ab 2014 eine neue Geschäftsführerin bestellt. Karl Troßbach wird die Geschäfte des Verbands noch bis zum Jahresende führen.

Angesichts des bevorstehenden Personalwechsels an der Verbandsspitze wurde bei der Versammlung die Situation der Vereinigung diskutiert. Man habe sich auf Perspektiven verständigt, sagte Gerlach und sieht gute Ansätze, dass es nach 23 Jahren weitergehen wird. Der Verband war 1990 in Aalen von Gerlachs Amtsvorgänger Ulrich Pfeifle gegründet worden. Gründungsmitglied war damals auch der Initiator der Asthmatherapie im Tiefen Stollen, Dr. Walter Kupferschmid. Viele der gesteckten Ziele, wie die Änderung der Kurortegesetze in Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, oder die Aufnahme des Prädikats „Heilstollen-Kurbetrieb“ in die Begriffsbestimmungen des Deutschen Heilbäderverbandes seien erreicht worden, sagte Gerlach und verwies auf die medizinisch-wissenschaftlichen Studien. Zudem hätten Klimaanalysen des Deutschen Wetterdienstes, den Qualitätsnachweis der Heilstollen abgesichert und so die Erfolge möglich gemacht. Nun müsse man die Bemühungen auf die Anerkennung der Heilstollentherapie als Heilmittel legen, gab der Präsident die Zielrichtung für die nächsten Jahre vor. Aalen liegt mit seinen Patienten und Therapiezahlen an der Spitze der zehn Heilstollenstandorte in Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Die Therapiesaison 2013 wurde am 19. März eröffnet.

© Stadt Aalen, 22.03.2013