Oberbürgermeister Martin Gerlach besucht die SHW Werkzeugmaschinen GmbH

Im Rahmen seiner Firmenbesuche war Oberbürgermeister Martin Gerlach kürzlich zusammen mit dem Wirtschaftsbeauftragten Hartmut Bellinger bei der SHW Werkzeugmaschinen GmbH in Wasseralfingen.

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Empfangen wurden die Vertreter der Stadt von den beiden geschäftsführenden Gesellschaftern Herbert Klewenhagen und Anton Müller. Angenehm überrascht waren die Gäste von der überaus positiven Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen Jahren. Die SHW Werkzeugmaschinen GmbH wurde 1996 aus dem SHW-Konzern ausgelagert. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden in über 60 Jahren bereits etwa 5 000 Maschinen gebaut. Bis heute konnte diese Zahl auf über 5 300 gesteigert werden. Im Jahr 2007 werden von den cirka 160 Mitarbeitern und neun Auszubildenden voraussichtlich 40 Millionen Euro Umsatz erzielt. In der Entwicklungsabteilung befassen sich 14 Mitarbeiter fortlaufend mit der Entwicklung innovativer Details, um den technologischen Vorsprung von SHW Werkzeugmaschinen und damit deren Absatzchancen im Wettbewerb zu erhalten.

Zum Kundenkreis gehören Unternehmen der Automobilindustrie, der Baumaschinenindustrie, des Maschinen-, Formen- und Anlagenbaus, aus dem Turbinen- und Werkzeugbau, der Luftfahrtindustrie und dem Bereich der Lohnfertigung. Über insgesamt 45 Vertretungen exportiert SHW Werkzeugmaschinen ihre Produkte weltweit. Pro Jahr produziert und setzt das Unternehmen derzeit cirka 40 Maschinen ab. Der Marktanteil variiert je nach Branche zwischen fünf und zehn Prozent. Die bedeutendsten vier Mitbewerber des schwäbischen Traditionsunternehmens befinden sich in Deutschland, Spanien und Italien.

Seit 1993 hat sich SHW Werkzeugmaschinen auf die Herstellung großer Universalbearbeitungszentren der Baureihen UniSpeed, Powerspeed und UniForce 6 spezialisiert und diese kontinuierlich weiterentwickelt. In der großen und lichten Montagehalle sind derzeit gleich mehrere dieser sehr flexibel einsetzbaren und bis zu 70 Tonnen schweren Ungetüme in der Endmontage oder gar schon fast zum Versand fertig. Beim Firmenrundgang konnten sich die Gäste aus dem Aalener Rathaus davon überzeugen, dass diese CNC-gesteuerten Maschinen fast alles können. Sie wechseln automatisch das Werkzeug, fahren ebenso gesteuert beispielsweise die riesigen Motorblöcke vertikal oder horizontal an, können gar mit dem patentierten Universalkopf in jedem Winkelbereich fräsen und das von beiden Seiten, so dass ein Höchstmaß an Effektivität und damit auch Wirtschaftlichkeit gewährleistet ist. Diese Flexibilität und eine kontinuierliche Weiterentwicklung garantieren den Erfolg der SHW Werkzeugmaschinen.

Abschließend sicherte Oberbürgermeister Martin Gerlach den Gesprächspartnern seine Unterstützung bei der weiteren Expansion des Unternehmens auf dem SHW-Gelände zu. Er wünschte den beiden Firmenvertretern eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung, immer volle Auftragsbücher und vor allem zufriedene Kunden.








© Stadt Aalen, 27.08.2007