Oberbürgermeister Martin Gerlach besuchte Kunststofftechnik

Oberbürgermeister Martin Gerlach besuchte kürzlich den Fachbereich Kunststofftechnik an der Hochschule Aalen. Die Kunststofftechnik ist der Fakultät Maschinenbau mit rund 1 250 Studierenden zugeordnet.

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Rektor Professor Dr. Dr. Ekbert Hering, Professor Diplom-Ingenieur Wolfgang Günter, Dekan der Fakultät Maschinenbau/Werkstofftechnik, und Professor Achim Frick, Fachbereichsleiter Kunststofftechnik, zeigten bei ihrem Rundgang durch die Fakultät dem Stadtoberhaupt, in welche Richtung die Forschung und Funktionalität moderner Kunststoffe in Zukunft gehen wird. Kunststoffe haben gegenüber Metall vor allem den Vorteil, dass sich viele Produkte nachbearbeitungsfrei herstellen lassen, erläuterte Professor Frick. Dies eröffne für die Zukunft Möglichkeiten, auch in Hochlohnländern wie zum Beispiel Deutschland, konkurrenzfähig zu produzieren.

Einen besonderen Ruf genießt der Fachbereich Kunststoff insbesondere bei ausländischen Studierenden. Die beiden Doktoranden Arif Hochman, er kommt aus Indonesien, und Martin Ruf präsentierten Gerlach die neuesten Forschungsergebnisse des Fachbereichs. Künftig könnte beispielsweise eine Autofokuslinse für Handys ohne mechanische Teile hergestellt werden.
© Stadt Aalen, 23.01.2007

Enge Verzahnung mit der Wirtschaft

Sehr eng ist der Fachbereich Kunststofftechnik mit der regionalen Wirtschaft verknüpft. Zwei Stiftungsprofessuren und über 700 000 Euro jährliche Leihgaben von Maschinengeräten und Technik durch die Wirtschaft belegen dies eindrucksvoll. Oberbürgermeister Martin Gerlach war sichtlich beeindruckt von den Forschungsergebnissen und den Leistungen der Fakultät. „Die Hochschule genießt bei den Studierenden und Lehrenden ein hohes Ansehen. Wir als Stadt schätzen die Strahlkraft unserer Hochschule, die uns weit über die Grenzen hinaus bekannt macht. Für die Wirtschaft und die Stadt ist die Hochschule existentiell. Mir ist ein enger Kontakt sehr wichtig und deshalb werde ich unter anderem auch die Erstsemester im März persönlich begrüßen."