Oberbürgermeister sieht Chance für Kunsteisbahn

Der Gemeinderat der Stadt Aalen wird sich noch im März mit dem weiteren Vorgehen zur Kunsteisbahn in Aalen beschäftigen. Dies teilt Oberbürgermeister Martin Gerlach mit.

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Am vergangenen Freitag hat die Gesellschafterversammlung der Aalener Kunsteisbahn ihre Auflösung beschlossen und damit den ersten Grundstein für den Erhalt der Einrichtung getan. Es liege nun am Gemeinderat der Stadt Aalen zu entscheiden, ob ein Erhalt der Kunsteisbahn möglich sei, so Gerlach. Kurzfristig sei Ziel der Stadt Aalen, die Kunsteisbahn und das Grundstück zu übernehmen. Voraussetzung dafür sei die Tilgung der restlichen Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Höhe von rund 380 000 Euro. Für 190 000 Euro habe die Stadt bereits vor Jahren eine Bürgschaft übernommen, die jetzt über den Haushalt der Stadt Aalen zu finanzieren seien. Die verbleibenden 190 000 Euro wären ebenfalls von der Stadt Aalen aufzubringen. Diese Entscheidung solle noch im März dieses Jahres fallen.

„Wir können aus den Einnahmen den laufenden Betrieb der Kunsteisbahn finanzieren“, so OB Gerlach. „In der Saison 2005 / 2006 haben rund 65 000 Gäste die Eishalle in Aalen besucht. Zweidrittel davon waren Kinder und Jugendliche.“ Deshalb sei es auch sein Ziel, die Eishalle dauerhaft als oberzentrale Einrichtung in Aalen zu erhalten. Man werde die Zeit bis zu den Sommerferien nutzen, zusammen mit dem Gemeinderat ein umfassendes Sanierungskonzept zu erarbeiten, dann Kassensturz machen und sehen, wie sich eine Sanierung finanzieren lasse.

Ein erster Schritt könnte durchaus sein, noch in diesem Jahr das Dach abzutragen und die Saison 2007 / 2008 unter freiem Himmel durchzuführen.
© Stadt Aalen, 21.02.2007