Öffentliche Bekanntmachung der Überprüfung der Standfestigkeit von Grabmalanlagen

Die Friedhofsverwaltungen sind dazu verpflichtet, mindestens einmal im Jahr die Grabmale auf ihre Standfestigkeit hin zu überprüfen.

Lockere Grabmale können für Friedhofsbesucher und das Friedhofspersonal eine große Gefahr darstellen.

Die Standfestigkeitsprüfung wird nach einem vorgeschriebenen Verfahren durch ein unabhängiges Fachunternehmen mit einem speziell hierfür entwickelten Gerät vorgenommen.
Die rechtliche Verpflichtung zur Durchführung der Grabsteinprüfung gilt auch für die Grabstätteninhaber selbst und Mängel sind sofort zu beheben. Sofern die Verfügungs- und Nutzungsberechtigten die Instandsetzungsarbeiten nicht kurzfristig ausführen können, müssen Sie den gefahrdrohenden Zustand durch geeignete Sicherungsmaßnahmen abgrenzen. Die Verfügungs- und Nutzungsberechtigten oder deren Erben haften für Schäden und Unfälle, die durch Grabmale oder einen nicht verkehrssicheren Zustand der Grabstätten entstehen.

Die Friedhofsverwaltung wird die Stand-festigkeitsprüfung der Grabmalanlagen - vorbehaltlich der Witterungsverhältnisse - ab 25. März 2008 überprüfen lassen. Sind Grabmale nicht mehr standfest, informiert die Stadtverwaltung die Grabnutzungsberechtigten schriftlich. Diese Grabmale müssen innerhalb einer angemessenen Frist durch eine Fachfirma instandgesetzt werden.

Ist Gefahr im Verzug, wird es mit einem roten Aufkleber gekennzeichnet und muss unverzüglich neu befestigt werden. Bei Gefahr im Verzuge kann die Friedhofsverwaltung auf Kosten des Verantwortlichen auch Sicherungsmaßnahmen treffen wie zum Beispiel die Umlegung von Grabmalen oder die Anbringung von Absperrungen.
© Stadt Aalen, 18.03.2008