Orientierungsplan: Aalener Kindergärten auf dem Weg von der Erziehungs- zur Bildungseinrichtung

Am 24. April fand nun für rund 40 Erzieherinnen aller städtischer Kindergärten ein gemeinsamer „pädagogischer Tag“ statt, den Kurt Weber vom Jugendamt der Stadt Stuttgart begleitete, unterstützt von Rose Remmler, Leiterin einer Stuttgarter „Labor-Kita“.

Hierbei wurde vermittelt, wie „Erziehungs- und Handlungsziele“ zu formulieren sind. Ein weiterer wichtiger Schritt wird dann im Zuge des Orientierungsplanes das Thema „Beobachtung/ Dokumentation“ sein. Die enge Zusammenarbeit zwischen Erzieherinnen und Eltern unter dem Motto „Erziehungspartnerschaft“ ist dabei ein ganz wesentliches Fundament des Orientierungsplanes.

Kinder sind kleine Entdecker, Forscher und Pioniere, sie wollen sich entfalten und benötigen hierzu Förderung und Unterstützung. Viele Erfahrungen werden beim Spielen gemacht, deshalb ist Spielen für kindliche Entwicklungsprozesse überaus wichtig. Die Erwachsenen sind dabei eingeladen, die Welt mit den Augen der Kinder zu sehen . Der „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in Tageseinrichtungen für Kinder in Baden Württemberg“ greift diese Themen bewusst auf. Dieser befindet sich jetzt in der Pilotphase und wird ab dem Kindergartenjahr 2009/2010 verbindlich. Er bietet konkrete Anhaltspunkte für die pädagogische Arbeit und macht die Kinderperspektive deutlich.

Auch die Kindergärten in Aalen stellen sich dieser Chance und Herausforderung, vieles ist bereits in Bewegung gekommen.

So haben zum Beispiel die fünf städtischen Kindergärten bereits eine „Ist-Analyse“ der Raumgestaltung und der Materialangebote getroffen und vereinbart, eventuelle Umorganisationen vorzunehmen.
© Stadt Aalen, 27.04.2006