Ortsvorsteher Bahle gratuliert Ludwig van Kaick zum 100. Geburtstag

Seinen 100. Geburtstag hat Ludwig van Kaick am 27. Juni 2008 im Festsaal des Altenpflegeheims Marienhöhe mit Verwandten und Weggefährten gefeiert.

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Karl Bahle , Ortsvorsteher von Wasseralfingen überbrachte die Glückwünsche von Oberbügermeister Martin Gerlach und überreichte die Glückwunschurkunde von Ministerpräsident Günther H. Oettinger und einen mit Leckereien und Gesundheitsprodukten angefüllten Geschenkkorb der Stadt Aalen. Bahle wünschte dem Jubilar noch viele weitere Jahre bei bester Gesundheit.

Er betonte, dass der 100. Geburtstag dieses Jahr in Wasseralfingen etwas Besonderes darstelle, denn neben dem hundertjährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Wasseralfingen und der Viktoria Wasseralfingen werde das Kinderfest am heutigen Tage auch bereits seit hundert Jahren gefeiert.
© Stadt Aalen, 27.06.2008

Vielfältiges Engagement in der Betreuung älterer Menschen

Ludwig van Kaick war in vielfältiger Weise in der Betreuung älterer Menschen tätig. Auf ihn geht die Gründung der Katholischen Altenbegegnung (1973) und die Gründung des Kreisseniorenrates (1975) zurück. Dem Kreisseniorenrat, der die Betreuung von über 50 Gruppen älterer Menschen als Aufgabe hat, stand er bis zu seinem 80. Lebensjahr verantwortlich vor. Daneben war er in der Kolpingsfamilie aktiv tätig. Im kirchlichen Leben engagierte sich van Kaik ebenfalls jahrzehntelang in selbstloser Weise. Schon bald fand er Anschluss zum Altenheim St. Elisabeth in Aalen. Lange Jahre war er hier beim Gottesdienst in der Kapelle als Messner und Lektor tätig. In Würdigung seiner Verdienste in der Betreuung älterer Menschen wurde ihm vom Ministerpräsidenten zu seinem 80. Geburtstag im Jahre 1988 die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg verliehen. Der Jubilar wurde am 27. Juni in Eich, Kreis Worms, geboren. Mit 19 Jahren ging er zur Polizei. 1935 heiratete er in Offenbach und wechselte im gleichen Jahr in die damalige Reichswehr über, wurde Feldwebel und Beamter. 1941 wurde er zum Frontdienst nach Russland berufen, wo er im Jahre 1942 verwundet wurde und daher nicht mehr einsatzfähig war. Nach dem Krieg wurde er wieder in den Polizeidienst übernommen, aus dem er im Jahre 1968 nach über 40-jähriger Tätigkeit ausschied.