Rötenberg wird zum Vorzeigequartier

Mit einem fröhlichen Quartiersfest im Nachbarschaftszentrum Rötenberg sind am Freitag, 9. Oktober 2008 die Ergebnisse des Wettbewerbs "Unser Haus soll schöner werden" gewürdigt worden.

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Vertreter der Stadtverwaltung, darunter die Erste Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler und Bürgermeister Wolf-Dietrich Fehrenbacher sowie viele Mitglieder der Aalener Gemeinderatsfraktionen verfolgten mit Interesse die Preisverleihung.

Auszeichnungen für das Engagement der Bewohner, die mit Farbe und Beplanzung ihre Häuser und das Umfeld verschönert haben, gab es zuhauf. Zwölf Hausgemeinschafen, das sind 25% des Viertels haben sich an dem Wettbewerb im Rahmen des Projekts "Soziale Stadt" (LOS) beteiligt, mit Anerkennungen, Sonderpreisen und den drei Hauptpreisen wurden insgesamt 15 Initiativen ausgezeichnet.

Seine Hochachtung brachte der Geschäftsführer der Aalener Wohnungsbau, Robert Ihl zum Ausdruck: "Ich war ganz bewegt und gerührt, was in dieser Aktion entstanden ist." Es zählten nicht nur die Verschönerungen. Die Aktion habe den gegenseitigen Respekt, das Miteinander und die Integration gefördert.
© Stadt Aalen, 13.10.2008
Christine Class mit den Preisträgerinnen der Fahrbachstraße 23, Emine Turan und Isin Ugurcan (von links).

Immer mehr beteiligten sich an der Aktion

Davon berichteten die jungen Preisträgerinnen der Fahrbachstraße 23, Emine Turan und Isin Ugurcan. Zu zweit begannen sie unter kritischen Augen der Mitbewohner, das Haus in der Fahrbachstraße 25 zu verschönern. Sie räumten auf, strichen Keller, Flure und Briefkästen und steckten mit ihrer fröhlichen Laune mehr und mehr Nachbarn zum Mitmachen an. Von neun Parteien im Hause wirkten am Ende acht mit. "Wir haben Farben ausgesucht, die fröhlich stimmen" lacht Turan. "Und wir haben viel gelernt. Vor allem positiv zu denken" fügt sie etwas nachdenklicher hinzu. Bei Rückschlägen und Durchhängern half stets Christine Class, die das Projekt als Supervisorin begleitete. Preise gingen an die Hausgemeinschaften Fahrbachstraße 23, Hangweg 2 und Hangweg 12. Sonderpreise erhielten Frau Emine Büber für die Idee zu dem Wettbewerb, für langjährige Gartenpflege Christine Brenner, Teslime Yetisen, Emil Uzun und Gerhard Schug, für sehr gute Einzelleistungen Eva Gajer, Ludmilla Dubina, Waltraud Vollmer und Mesut Dursunbek. Für besondere solidarische Unterstützung im Quartier erhielten Wilhelm Knecht, Anna Treska und Michael Wolf eine Anerkennung.