Schlatäcker I: attraktives Wohnen

Bewegung im Baugebiet Schlatäcker/Galgenberg. Derzeit wird der erste Bauabschnitt des attraktiven Geländes, Schlatäcker I, erschlossen. Bereits Ende September könnte Baubeginn für die ersten Häuser sein. Bauwillige können sich noch bis zum 10. Mai 2012 um ein Grundstück bewerben. Die ersten Bauplätze werden am 10. Juni im Ausschuss für Technik, Umwelt und Stadtentwicklung (ATUS) vergeben.

(© )
Das Baugebiet besticht durch seine stadtnahe Lage und den freien Blick über Aalen und entlang des Albtraufs. Die Infrastruktur ist hervorragend: Kindergärten, Schulen, Sport und Freizeiteinrichtungen befinden sich in der näheren Umgebung. Die Anbindung an die Innenstadt erfolgt über die Ziegelstraße, auch eine Rad- und Fußwegeverbindung ist vorgesehen. „Das Baugebiet steht für eine rundum hohe Qualität mit dem Ziel einer niveauvollen Bebauung“, betont Oberbürgermeister Martin Gerlach.

Nach dem städtebaulichen Realisierungswettbewerb entstehen im ersten Abschnitt zwei Baufelder mit 15 freistehenden Einzel- und vier Doppelhäusern, welche sich jeweils um einen Wohnhof gruppieren. Damit wird ein ruhiges und weitgehend verkehrfreies Wohnumfeld geboten.

Dreigeschossige Mehrfamilienhäuser werden die Zufahrt zu den Wohnhöfen markieren und Orientierung geben. Am südöstlichen Plangebietsrand ist eine einzeilige Südhangbebauung Richtung Hegelstraße geplant. Die Grundstücke sind zwischen 280 m² und 1.217 m² groß.

$(text:b:Energieversorgung)$

Die Stadtwerke haben gemeinsam mit der Stadtverwaltung ein Energieversorgungskonzept für den ersten Bauabschnitt des Baugebietes „Schlatäcker“ erarbeitet. Grundlage sind die Ziele des Klimaschutzkonzepts der Stadt Aalen. Verstärkt soll deshalb auf die Kraft-Wärme-Kopplung gesetzt werden. Denn mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW), welches gleichzeitig Strom und Nutzwärme erzeugt, kann Erdgas sehr viel effizienter genutzt werden. So soll in mindestens einem der Wohnhöfe die Energieversorgung mit gasbetriebenen stromerzeugenden Heizungen erfolgen (Mikro-BHKW).

Dies wird in den Grundstücks-Kaufverträgen festgeschrieben. Wenn die Dächer noch mit Photovoltaik bestückt werden, kann eine Strom-Plus-Siedlung entstehen. Sofern die Lösung Mikro-BHKW nur in einem Wohnhof realisiert werden kann, bleibt im zweiten Wohnhof die Energieversorgung offen.
© Stadt Aalen, 30.03.2012

Grundstückspreise entsprechen den Bodenrichtwerten

Die Stadt Aalen setzt mit ihrer Baulandpolitik auf eine marktgerechte Preisentwicklung. So werden Baugebiete erst dann entwickelt, wenn die meisten Flächen im Besitz der Stadt sind. Das endgültige Preisniveau ergibt sich dann aus der Marktlage und entspricht den Bodenrichtwerten. Beschrieben ist damit die aktuelle Marktlage. So liegen die Grundstückspreise für Einfamilienhäuser im Baugebiet Schlatäcker I bei 260 Euro pro Quadratmeter inklusive Erschließungsbeitrag. Für die stadtnahe und hochwertige Lage des Baugebiets ist dies angemessen und entspricht dem Bodenrichtwert in der Umgebung. Auch im Vergleich zu den Nachbarstädten sind die Aalener Baulandpreise moderat. In Schwäbisch Gmünd liegen die Spitzenpreise um bis zu 60 Prozent höher, was auf die Nähe zu Stuttgart zurückzuführen ist. In Heidenheim und Ellwangen gibt es hingegen keine vergleichbaren Baugebiete in Zentrumsnähe. Mit der Familienförderung gewährt die Stadt Familien je nach Anzahl der Kinder einen Nachlass auf den Bauplatzpreis. Dieser beträgt bei einem Kind 2 Prozent, bei zwei Kindern 4, drei Kindern 8 Prozent und für jedes weitere Kind 4 Prozent.