Schlatäcker I: Bauträger und -gemeinschaften können sich bewerben

Im neuen Baugebiet Schlatäcker I wird attraktives und stadtnahes Bauland für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen entwickelt. So entsteht ein differenziertes Wohnraumangebot, das der demografischen Entwicklung gerecht wird. Bis zum 11. Mai können sich Baugemeinschaften und Bauträger um Grundstücke im ersten Bauabschnitt bewerben.

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Die Mischung macht’s: Neben freistehenden Einzel- und Doppelhäusern wird es im Schlatäcker I auch verdichtete Bauformen geben. Interessenten mit kleineren Geldbeuteln soll es ebenfalls möglich sein, Wohneigentum zu erwerben.

Wie die Bebauung des Riegerareals am Rande des nördlichen Stadtgrabens zeigt, sind auch in Aalen Geschosswohnungen gefragt. Für junge Familien, aber auch ältere Menschen bieten sich hier stadtnahe attraktive und kostengünstigere Alternativen zum Wohnen im Eigenheim. Auch dem Flächenverbrauch und dem Umweltschutzgedanken wird dabei Rechnung getragen.

Bereits in der Wettbewerbsauslobung hat die Stadt für Schlatäcker I einen Anteil von 40 Prozent verdichteter Wohnformen vorgegeben. „Der Auslober erwartet eine Mischung aus Reihenhäusern, Doppelhäusern sowie neueren Formen des Geschosswohnungsbaus, welche der zentralen und urbanen Situation des Gebietsteiles gerecht werden können.“ Dabei können auch neue Verbindungen von Wohnen und Arbeiten oder – im Rahmen des Geschosswohnungsbaus – Mehrgenerationenhäuser entstehen.

Entlang des Höhenzugs im Gebiet Schlatäcker sieht der Siegerentwurf des Wettbewerbs sogenannte Hanghäuser als offenen Übergang zum Landschaftsraum vor. In lockerer Gruppierung wird der spielerische Charakter unterstrichen, die Verzahnung von Natur und Bebauung lässt den Fernblick zum Albtrauf zu. Das „neue Aalener Haus am Hang“ besteht aus einem Sockelgeschoss mit aufgestellten zweigeschossigen Gebäuden. Große flexible Wohnungen auf einer Etage sollen die Nachfrage decken. Die Mehrfamilienhäuser sollen, so sieht es der Rahmenplan vor, in höchster architektonischer Qualität realisiert werden. In südöstlicher Richtung ist eine einzeilige Südhangbebauung Richtung Hegelstraße vorgesehen. An dieser Hangkante südlich der Straße am Höhenzug sind verdichtete Wohn-räume wie Einzel- Doppel-, Reihen und Mehrfamilienhäuser möglich, die zur verlängerten Walkstraße hin zweigeschossig und auf der Südseite dreigeschossig in Erscheinung treten. Weiterhin sind jeweils nördlich der Zufahrt zu den Wohnhöfen hin im Bebauungsplan zwingend dreigeschossige Gebäude festgesetzt, um den Zufahrtsbereich zu markie-ren und Orientierung zu geben. Hier können Reihen- oder Mehrfamilienhäuser realisiert werden.
© Stadt Aalen, 05.04.2012

Bewerber geben mit Unterlagen Preisangebot ab

Bewerber müssen ein Bebauungskonzept im Maßstab 1:200 vorlegen mit Lageplänen (Maßstab 1:500), Grundrissen, Ansichten und Schnitten mit Höhenangaben und Dachformen. Beschrieben werden muss der Wohnungstyp (Mehrfamilien-, Reihen- oder Doppelhaus), die Anzahl der geplanten Wohnungen und die Parksituation. Zudem wird von den Bewerbern ein Preisangebot erwartet.