Schülerinnen und Schüler aus Antakya zu Gast in Aalen

Sei acht Jahren pflegt das Aalener Schubart-Gymnasium einen Schüleraustausch mit der türkischen Partnerstadt Antakya. In dieser Woche besucht eine Gruppe türkischer Schülerinnen und Schüler im Rahmen des vierten Austauschs in Aalen. Oberbürgermeister Martin Gerlach empfing die Gäste im Rathaus.

Gerlach dankte den Lehrern, Betreuern und Eltern, die diesen Austausch seit acht Jahren ermöglichen. „Das ist gelebte Partnerschaft“ freute sich das Stadtoberhaupt und berichtete, dass er in wenigen Wochen die Partnerstadt Antakya besuche.
In anschaulichen Worten beschrieb Gerlach den Schülerinnen und Schülern die Besonderheiten Aalens. „Die römische Vergangenheit verbindet unsere beiden Städte, obwohl wir in Aalen nicht so schöne römische Mosaikböden finden, wie in Antakya“. Aalen sei schließlich eine bedeutende Militärstadt gewesen, „während Antakya nach Rom und Konstantinopel die drittgrößte Stadt im römischen Reich war.“
© Stadt Aalen, 08.07.2010
Heute lebten rund 2.000 Menschen aus Antakya in Aalen, zu Napoleons Zeiten hatte die Stadt gerade einmal so viele Einwohner, schlug Gerlach den historischen Bogen. Auch auf das Unesco-Welterbe und den Geopark ging Gerlach ein und beschrieb die geologischen Besonderheiten der Region. Bevor sich die Gäste zum Fototermin auf dem Dach des Rathauses versammelten und den imposanten Blick über die sonnige Stadt genossen, bedankten sich die Begleitpersonen aus Antakya, Aziz Horoz und Jasemin Bakan für den freundlichen Empfang. Johannes Wasner und sein Kollege Bauer vom Schubartgymnasium betreuen die Gäste. Neben Besuchen in Ulm und Stuttgart stehen unter anderem noch eine Aalener Stadtführung, der Tiefe Stollen und ein Biergartenbesuch auf dem Programm.