Serie: Aalener helfen Afrika

Hier stellen wir Afrikaprojekte Aalener Organisationen vor, die im Rahmen der WM-Aktion der Stadt Aalen „Aalener helfen Afrika“ finanziell unterstützt werden. Mit 8.000 Euro der erzielten Spenden werden im Gastgeberland afrikanische notleidende Kinder von einem internationalen Ärzteteam behandelt. Alle weiteren Spenden gehen zu gleichen Teilen an die Aalener Afrika-Projekte. Jede Spende kommt direkt und ohne Abzug bei den afrikanischen Partnern der Aalener Organisationen an. Hilfe, die wirkt!

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Die Deutsche Internationale Schule Johannesburg (DSJ) wurde 1890 gegründet und gehört zu den ältesten Schulen der Stadt. Sie ist eine der größten deutschen Schulen auf dem afrikanischen Kontinent. Rund 1.000 Schüler aus 27 verschiedenen Nationen geben der Schule ihren multikulturellen Charakter und internationalen Status. Seit über 20 Jahren erhalten auch unterprivilegierte Schüler/innen Stipendien.

Seit Anfang 2008 leistet die DSJ darüber hinaus Unterstützungsarbeit für die Khomanani Primary School in Soweto, eine ihrer Partnerschulen. Dadurch soll vor Ort sozial benachteiligten Kindern eine bessere Schulausbildung ermöglicht werden, denn Bildung und Ausbildung sind der beste Weg aus Armut und Benachteiligung. Die DSJ berät die Schulverwaltung, beschäftigt dringend erforderliche Lehrkräfte, bildet Lehrer fort und unterstützt bei Internet- oder EDV-Angelegenheiten.
© Stadt Aalen, 13.04.2010
Seit August 2008 unterrichten zusätzliche Lehrerinnen in der Khomanani Primary School. Es wird von Jahr zu Jahr schwieriger, die finanziellen Mittel aufzubringen. Obwohl die Regierung mittlerweile Handlungsbedarf sieht, sind die Räumlichkeiten wie fast in jeder Schule in Soweto unzulänglich. 40 bis 50 Schüler pro Klasse sind normal und viele davon müssen auf dem Boden sitzen. Die Wunschliste für Khomanani ist lang. Oberste Priorität hat ein Anbau für Klassenzimmer. Aber auch für deutsche Verhältnisse selbstverständliche Dinge werden dringend benötigt, wie Bücher, Lehrmaterial oder Decken für den Winter. Die Räume sind unbeheizt, viele Kinder kommen ohne Schuhe zur Schule und Pullover sind Luxus. Durch ein Benefizskat des ehemaligen Ministerpräsidenten Günther Oettinger wurde im vergangenen Jahr der Aufbau einer Backstube bei der Khomanani Primary School möglich. Diese arbeitet mittlerweile selbstständig und wirft Profit ab. Die Schüler erhalten regelmäßig selbstgebackenes, mit Vitaminen angereichertes Brot. Die Backwaren und Sandwiches werden auch an die Anwohner der Schule verkauft. Die Backstube bietet inzwischen acht Arbeitsplätze. Im Juli 2009 wurde ein Verein der Freunde und Förderer der Deutschen Internationalen Schule Johannesburg gegründet, der den Fluss der Spendengelder kontrolliert. Vorsitzender ist Aalens Oberbürgermeister Martin Gerlach. $(text:b:Kontakt:)$ Gaby Ullmann Deutsche Internationale Schule Johannesburg Tel. +27 11 482-3033, Fax +27 11 726-6287 $(link:m:marketing@dsjmail.co.za|marketing@dsjmail.co.za)$ $(link:e:http://www.dsj.co.za/site/|www.dsj.co.za/site/|_blank)$ Spendenkonto: Aalener helfen Afrika, Kreissparkasse Ostalb, Kontonummer: 1000509919, BLZ: 61450050