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Sehenswertes in Antakya

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Die Wasserfälle bei Daphne
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Daphne-Harbiye

9 km von Antiochia entfernt liegt Harbiye, erbaut auf dem alten Daphne, wo ein heiliger Bezirk war, bestehend aus einem Apollo geweihten Wald und mehreren Heiligtümern. Die Mythologie will wissen, dass sich hierhin die Nymphe Daphne geflüchtet und, um der galanten Verfolgung durch Apollo zu entkommen, in einen Lorbeerbaum (griechisch: Daphne) verwandelt hat.
Mehrere Herrscher verschönerten Daphne so sehr, dass es als 'Ort der Wonnen" den Glanz Antiochias in den Schatten zu stellen drohte. In der Tat wird Antiochia in einigen Werken Epidaphne genannt, d.h. Stadt bei Daphne. Die Ruinen von Daphne sind unbedeutend. Da aber der Ort dank Schatten und Wasser frische Kühlung spendet, ist er an Wochenenden ein beliebtes Ausflugsziel.
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Die orthodoxe Kirche
 Immer gab es zu Antiochia Christen, auch wenn ihre Zahl im Laufe der Jahrhunderte abnahm. In Hatay bestand und besteht eine feste christliche Gemeinde orthodoxer Konfession, aber arabischer Sprache (bis 1939 gehörte die Region zu Syrien). Trotz vieler Wechselfälle der Geschichte hat diese Gemeinde und ihr Klerus die Tradition der Väter fortgeführt. Das ist unstreitig ihr Verdienst. Ihre Bischöfe und Patriarchen geben sich heute noch gerne den Titel Antiochener, auch wenn sie ihren Sitz in Syrien haben.
Heute stellen die Orthodoxen in Antiochia die zahlenmäßig größte Gruppe der Christen dar (etwa 250 Familien). Sie haben eine schöne Kirche, die im vergangenen Jahrhundert nach einem verheerenden Erdbeben mit Hilfe der russischen Kirche wiedererrichtet wurde.
Zu Gebetszeiten (morgens und nachmittags) steht sie offen; ein Besuch lohnt sich, und sei es auch nur, um die glanzvollen russischen Ikonen zu bewundern, die man hier aufbewahrt, und die schöne Steinkonstruktion im typisch lokalen Stil.
Seleukia-Samandag
Wenn man die Straße nicht weit von Saman Dagi entlangfährt, wo man auf dem Gipfel die Ruinen von zwei Basiliken sieht mit der Säule des Säulenstehers Simon (der 30 Jahre lang auf einer Säule lebte und 592 starb), kommt man nach Seleukia Pieria, 32 km von Antiochia entfernt. Von der alten, im 3. Jh. v. Chr. erbauten Stadt, sind nur Reste des Hafens erhalten; von ihm aus Iichtete Paulus die Anker für seine erste Missionsreise (vgl. Apg 13,4).
Unweit vom Hafen kann man einen mächtigen Tunnel sehen, der unter den Kaisern Vespasian und Titus erbaut wurde. Er stellt ein hervorragendes Werk römischer Ingenieure dar, die damit den Lauf eines Flusses umleiteten, der den Hafen zu verstopfen drohte. Die gigantische Arbeit wurde von vielen Sklaven ausgeführt, darunter nach dem Fall Jerusalems (70) verschleppte Juden.
Reiseführer über Antakya
Der Reiseführer "Antiochien am Orontes" wurde auf Initiative der Aalener Kirchengemeinden auf deutsch übersetzt. Der Untertitel "wo die Jünger erstmals Christen genannt wurden" verweist auf den Inhalt: in dem 135 Seiten starken, schön bebilderten Band geht es um die Spuren der Christen in Aalens Partnerstadt Antakya. Für 7 Euro ist er in den Pfarrämtern von Salvator und St. Maria erhältlich.
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