Spatenstich für Studentendorf

In unmittelbarer Nähe der Hochschule Technik und Wirtschaft Aalen entsteht ein neues Studentendorf. Am Mittwoch, 4. November 2009, setzte Oberbürgermeister Martin Gerlach gemeinsam mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter, Vertretern der Hochschule und des Landes sowie weiteren Ehrengästen den ersten Spatenstich.

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„Hier entsteht etwas vor Ort, was nicht nur große Städte bieten können“, blickte der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter freudig in die Zukunft. Trotz Krise und angespannter Finanzlage werde hier richtig investiert: in Bildung.

Die zukünftige Entwicklung der Hochschule war eine der wichtigsten Fragen bei der Planung. Der merkliche Anstieg der Zahl der Studierenden machte den Bau notwendig. „Das Wohnraumangebot muss mitwachsen, damit sich auf dem Campus ein studentisches Leben abspielen kann“, meinte Robert Ihl, Vorstand des Jugendwerkes Aalen.
© Stadt Aalen, 05.11.2009

Innenhöfe fördern Kommunikation

Das Studentendorf wird durch eine kleinteilige Gebäudestruktur gekennzeichnet sein. Sieben Gebäude bilden überschaubare Einheiten, die sich an die bestehende Bebauungsstruktur der Nachbarhäuser anpassen. Den Charakter eines Dorfes erhält das Gebäudeensemble durch Innenhöfe, die zur Kommunikation einladen. Neben Raum für Wohngemeinschaften umfassen die 56 Wohneinheiten 19 Appartements – eines davon behindertengerecht. Die Gebäude werden als KFW 40 Häuser errichtet. Auf höchste Energieeffizienz wird bei der Beheizung durch den nachwachsenden Brennstoff Pellet geachtet. Die Baukosten werden auf 2,9 Mio. Euro geschätzt. Seit 1972 schaffen die gemeinnützige Stiftung Jugendwerk Aalen und die Stadt Aalen Wohnheimplätze für Studierende. Durch den Neubau wir das Angebot auf insgesamt 414 Plätze aufgestockt.