Spiesel-Heizung gab den Geist auf

Am vergangenen Samstag hat der Erdgasheizkessel im Freibad Spiesel seinen Geist aufgegeben. Der Kessel selbst ist irreparabel und muss schnellstmöglich ersetzt werden, um den gewohnten Badekomfort (24° bis 25° Wassertemperatur) halten zu können.

Die Investition in einen neuen Erdgaskessel liegt in etwa bei 35.000 € und würde mindestens 14 Tage in Anspruch nehmen.

Die Stadtwerke Aalen GmbH werden nun versuchen, mit eigenem Personal einen gebrauchten Kessel möglichst rasch in die Technik des Spieselfreibades zu integrieren. Der Erdgaskessel stammt aus dem Schulzentrum im Tal (Wasseralfingen), wo dieser durch eine Hackschnitzelanlage ersetzt wurde.

Selbst bei optimalem Verlauf der Reparatur dürfte die Wasserbeheizung frühestens wieder am kommenden Samstag, 2. August, in Betrieb gehen. Das Bad selbst bleibt natürlich geöffnet.

Die aus dem Jahr 2001 stammenden technischen Gutachten über die Aalener Freibäder sagen unter anderem aus, dass die Technik im Spiesel zwar bestens gepflegt ist, durch ihr Alter aber die Anlagen durchaus kurzfristig ihren Dienst komplett versagen können, was am vergangenen Samstag geschah.




© Stadt Aalen, 28.07.2003