Stadt Aalen setzt auf Beteiligung

Eine Querspange durch die Schleifbrückenstraße soll die Bahnhofstraße mit der Friedrichstraße verbinden. Bei dem Vorhaben bindet die Stadtverwaltung vorab alle Betroffenen in die Planung ein, um eine für alle Seiten akzeptable Lösung zu erreichen.

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Die Querspange ist bereits Bestandteil des Verkehrsentwicklungsplans aus dem Jahre 1993, der im Jahre 2002 zuletzt weiterentwickelt worden ist. Nach großen Widerständen der Firma Zeiss Vision und der Uhland-Realschule war das Vorhaben 2004 auf unbestimmte Zeit aufgeschoben worden.

Die Firma Zeiss Vision hat zwischenzeitlich aus Logistik- und Expansionsgründen eigenes Interesse an der Verwirklichung der Querspange.

„Wir nehmen einen neuen Anlauf. Sehr wichtig ist uns dabei allerdings, die Interessen der Firma Zeiss und der Uhland-Realschule in das Verfahren mit einfließen zu lassen“ betont Erste Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler. „Bevor mit der Planung überhaupt begonnen wird, soll das Thema in einem ganz offenen Prozess mit der Schulleitung, Lehrern, Schülern und Eltern besprochen werden. Ich begrüße es außerordentlich, dass an der Schule Lehrinhalte mit diesem Thema verbunden werden und sich die Schüler bereits in Projekten mit dem Vorhaben befassen. Die Anregungen werden wir dankend aufgreifen und in das Verfahren mit einfließen lassen.“
© Stadt Aalen, 26.05.2011

Letzter Baustein für Innenstadtring

Günther Glowig, Rektor der Uhland-Realschule, begrüßt, dass nun Transparenz seitens der Stadt ganz oben stehe und sich die Schule an der Planung beteiligen könne. „Wir sind von der Straße natürlich nicht begeistert, streben aber nach einer Lösung, bei der die Schule vielleicht sogar auch etwas gewinnen kann. Daher schauen wir der Sache relativ zuversichtlich entgegen.“ Konrektor Roland Zinser ergänzt, dass die Planung zu gegebener Zeit auch vor den Schulgremien erläutert werden soll. Es gelte, die bestmögliche Lösung für die Schule zu finden. Die Querspange soll den Innenstadtring ergänzen und helfen, den Verkehr besser zu verteilen. Frühestens im Herbst 2011 wird es erste Planungen geben.