Stadt Aalen unterstützt weiteren Jugendtreff

Am Dienstag, 16. Juni 2009 wurde zwischen der Leiterin des städtischen Amts für Soziales, Jugend und Familie, Johanna Gärtner, Ortsvorsteherin Margit Schmid, Stadtteiljugendkoordinator Friedrich Erbacher und Vertretern der Dorfgemeinschaft die Vereinbarung über den Betrieb eines Jugendtreffs im Dorfhaus Reichenbach unterzeichnet.

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Zahlreiche Jugendliche und Dorfbewohner waren im Dorfhaus zusammengekommen, um die Beurkundung der Vereinbarung zu verfolgen und auf die neue Einrichtung für die Jugendlichen anzustoßen.

Stadtteiljugendkoordinator Friedrich Erbacher wies darauf hin, dass die Initiative zu dem Jugendtreff von der Dorfgemeinschaft ausgegangen sei. „Das Projekt hat nun eine längere Probephase durchlaufen, in der verschiedene Konzepte ausprobiert worden sind. Die Vorbereitungen sind nun abgeschlossen, sodass mit dem Betrieb begonnen werden kann. Der finanzielle Zuschuss durch die Stadt ist unverzichtbarer Bestandteil für eine Realisierung.“
© Stadt Aalen, 17.06.2009
Gruppenfoto vor dem Dorfhaus

Breites Lob für die neue Einrichtung

Ortsvorsteherin Margit Schmid dankte der Stadt Aalen und allen Beteiligten für die Unterstützung. „Die Resonanz zeigt, dass der Jugendtreff eine wichtige Einrichtung ist und sich die Jugendlichen wohl fühlen. Ihr könnt das Haus nun mit Leben füllen“. Als Vertreter für die Dorfgemeinschaft ergriff Peter Zolyomi das Wort. Das Angebot werde von Jugendlichen verschiedenen Alters rege angenommen. Alle würden dabei an einem Strang ziehen. Die Jugendlichen könnten sich hierher zurückziehen und von familiärem Stress abschalten. Im Namen der Dorfgemeinschaft dankte er Friedrich Erbacher und der Stadt Aalen für die Unterstützung. „Ich freue mich über das jüngste Mitglied in der Jugendtreff-Familie“ erklärte Johanna Gärtner. „Aufgabe der Stadt ist eine Vernetzung der Jugendeinrichtungen und gemeinsame Anknüpfungspunkte zu finden.“ Die Stadt stelle einen finanziellen Zuschuss für die Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Jugendlichen sollten jedoch selbst nach Lösungen zur Finanzierung der Betriebskosten suchen, zum Beispiel durch die Ausrichtung von Festen. Mit diesem Ansatz seien in anderen Stadtteilen bereits gute Erfahrungen gemacht worden.