Stadt erhält Zuschuss für ökologische Verbesserung des Hirschbachs

Die Stadt Aalen erhält einen Zuschuss in Höhe von 104 000 Euro für die ökologische Verbesserung des Hirschbachs.

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Dies teilte das Regierungspräsidium Stuttgart Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle mit. „Ich bin dem Regierungspräsidium und dem Land Baden-Württemberg sehr dankbar, dass wir diesen Zuschuss erhalten. Jetzt können wir endlich mit dem 2. Bauabschnitt zur Umgestaltung des Hirschbachs im Bereich des ehemaligen „Klaus-Geländes“ beginnen und den Bachlauf in seine natürliche Form zurücklegen.“

Geplant ist, den Hirschbach im Bereich des ehemaligen Klaus-Geländes zu öffnen. Er soll entlang eines noch zu bauenden Geh- und Radweges naturnah gestaltet werden. So wird sich der Hirschbach auf eine Länge von zirka 210 Meter künftig hinter der Waldorfschule vorbei am Wohnheim der Lebenshilfe e.V. und der Tagesklinik Hirschbach schlängeln und die Umgebung erheblich aufwerten. Der Hirschbach erhält an vielen Stellen unterschiedliche Querschnitte, um die Fließgeschwindigkeit des Wassers den natürlichen Begebenheiten anzupassen.

Laut Zuwendungsbescheid muss mit der Offenlegung bis spätestens am 1. Juli 2005 begonnen werden. Nach einer verwaltungsinternen Abstimmung mit der Waldorfschule, der Lebenshilfe e.V. und der Hirschbachtagesklinik wird sich der Ausschuss für Technik, Umwelt und Stadtentwicklung in seiner Sitzung am 28. April mit der Maßnahme befassen.
© Stadt Aalen, 07.04.2005

1. Bauabschnitt

Beim Bau des 1. Bauabschnitts im Jahr 2001 wurde der damalige Verlauf des Hirschbachs stillgelegt und eine Verdolung zur Ableitung des Hirschbachhochwassers parallel zur Hirschbachstraße gebaut. Heute befindet sich die Waldorfschule auf diesem Gelände.