Stadt setzt Konjunkturprogramm vorbildlich um

Die Stadt Aalen hat mit dem Konjunkturprogramm II eine Punktlandung erzielt. Mit der finanziellen Förderung von Bund und Land ih Höhe von 3,6 Millionen Euro wurden in zwölf städtischen Einrichtungen und sechs Schulen und Kindergärten privater Träger insgesamt 6 Millionen Euro in die energetische Sanierung investiert. "Wir haben das Programm optimal genutzt und umgesetzt", so das Fazit von Oberbürgermeister Martin Gerlach bei der Vorstellung des Abschlussberichts.

"Wir waren vorbereitet, haben die für 2011/12 vorgesehenen Projekte vorgezogen und so das sehr enge Zeitfenster der Abwicklung einhalten können" ergänzt die Erste Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler. Aufgrund der frühen Ausschreibungen habe die Stadt günstige Preise erzielt und alle Maßnahmen im Budgetrahmen abwickeln können. Gut zusammengearbeitet haben die beteiligten Ämter Gebäudewirtschaft, Kämmerei, das Schul-Sport- und Kulturamt sowie das Amt für Soziales, Jugend und Familie. Auch die beauftragten Planungsbüros und die ausführenden Handwerksbetriebe, allesamt aus der Region, haben schnell und Hand in Hand gearbeitet, um das Konjunkturprogramm wie geplant umsetzen zu können. "Damit hat das Konjunkturprogramm in Aalen das Ziel erreicht und im Krisenjahr durchaus regionale Impulse gesetzt" so Heim Wenzler. Gleichzeitig haben viele der Gebäude ein zeitgemäßes, neues Erscheinungsbild erhalten. "Ein Vorteil war auch die reibungslose Abwicklung durch das Regierungspräsidium, ergänzt Stadtkämmerer Siegfried Staiger. "Wir haben die Pauschalen früh abgerufen und das Regierungspräsidium hat die Zuschüsse zügig ausgezahlt".
© Stadt Aalen, 05.12.2010

Beitrag für den Klimaschutz

Die Investitionen zahlen sich aus: zum einen tragen die energetischen Sanierungen zum Substanzerhalt der städtischen Gebäude bei, zum anderen wird weniger CO2 produziert und die Stadtkasse damit um schätzungsweise 30.000 Euro pro Jahr entlastet. Folgende Gebäude wurden im Rahmen des Konjunkturprogramms energetisch saniert: Kappelbergschule Hofen ( 338.000 Euro), Uhland-Realschule (1,44 Mio Euro), Grauleshofschule (399.000 Euro), Hermann-Hesse-Schule (362.000 Euro), Rombachhalle (642.000 Euro), Kocherburgschule Unterkochen (462.000 Euro), Woellwarth-Halle Fachsenfeld (60.000 Euro), Jurahalle Ebnat (57.000 Euro), Talschule Wasseralfingen (187.000 Euro), Theodor-Heuss-Gymnasium (400.000 Euro), Rathaus Ebnat (14.000 Euro), Rathaus Waldhausen (115.000 Euro).