Stadtfamilie trifft sich zur Pensionärsfeier in der Aalener Stadthalle

Am jährlichen Pensionärstreffen der Stadtverwaltung haben gestern rund 230 ehemalige Beschäftigte in der Aalener Stadthalle teilgenommen. Traditionell verbrachten die Pensionäre bei gutem Essen und umrahmt von musikalischen und sportlichen Beiträgen einige gemütliche Stunden miteinander. Die Gespräche drehten sich um die aktuelle Stadtpolitik und um gemeinsame Erinnerungen.

(© )
In Vertretung des erkrankten Oberbürgermeisters Martin Gerlach begrüßte Erste Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler die Gäste, darunter Oberbürgermeister a.D. Ulrich Pfeifle. Ausführlich informierte Heim-Wenzler über die jüngsten Entwicklungen in der Stadt Aalen. Mit dem Leitbild habe die Stadt ihre Ziele und Visionen beschrieben, die nun nach und nach umgesetzt werden. Mit Blick auf die Arbeitslosenquote, die regionale Wirtschaft und den Binnenkonsum "war es noch nie so gut wie zur Zeit", zog Heim-Wenzler ein positives Resümee. Dies zeigte sich in der Stadtentwicklung, dem Kauf des Stadtovals, den Plänen für die Thor-Stadt und der Entwicklung an der Hochschule. "Aalen hat sich zur Hochschulstadt entwickelt und ist mit 5000 Studierenden durchdrungen von stundentischem Leben." Auch mit dem Klimaschutzkonzept, dem Thema Windkraft und in Bildung und Betreuung sei Aalen gut aufgestellt und Vorreiter im Land.

Die Steuereinnahmen blieben auf sehr hohem Nieveau, "auch wenn uns über die Umlagen nur wenig davon bleibt" betonte Heim-Wenzler. Trotzdem sehe der Haushalt 2013, das politische Programm in Zahlen, einen weiteren Schuldenabbau vor. Das Innovationszentrum und die Erweiterung des Kopernikusgymnasiums bilden mit einem Anteil von 3,7 Millionen Euro die Schwerpunkte im Investitionshaushalt 2013 mit insgesamt 18 Millionen Euro. Dem Gemeinderat werde man ein Konzept für die Entwicklung im Rohrwang vorlegen, erforderlich aufgrund der gestiegenen Anforderungen an das Gebiet durch Sport und Hochschule. Und 2014 "wird es auf dem Stadtoval losgehen", einer Fläche so groß wie die Innenstadt Aalens.

Bevor die Versammlung der 19 verstorbenen Kolleginnen und Kollegen gedachte, ging Heim-Wenzler kurz auf die Veränderungen in der Stadtverwaltung ein. Im letzten Jahr kamen 47 Bechäftigte hinzu, 61 verließen die Stadaverwaltung, davon gingen 27 in den Ruhestand. Im diesem Jahr wurden 23 Auszubildende eingestellt, insgesamt absolvieren derzeit 47 junge Menschen ihre Ausbildung in den unterschiedlichsten Berufsfeldern bei der Stadt Aalen.

Im Namen der Anwesenden übernahm Hilde Saup "die schönste Aufgabe des Abends", Dank zu sagen; der Verwaltungsspitze für die Einladung und dem Gemeinderat, der die finanziellen Mittel zur Verfügung stellt. "Es ist gut, dass die Stadt so viel tut für die Bildung und die Jugend" betonte sie. "Das ist gut angelegtes Geld für die Zukunft von uns allen". In guter Tradition überreichte die Erste Bürgermeisterin Weinpräsente an die ältesten Anwesenden mit 91 und 94 Jahren.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte das Vororchester der Jugendkapelle der Musikschule unter Leitung von Robert Wahl. Die Kindertanzgruppe des Sportverein Ebnat legte unter Leitung von Toni Reiter neue Choreographien zu rhythmischer Musik aufs Parkett.
© Stadt Aalen, 26.10.2012